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27.10.2009

Kreisverkehr bewilligt

Kirchdorf Ein hohes Verkehrsaufkommen auf der Staatsstraße 2513 (7700 Fahrzeuge pro Tag), immer wieder schwere Unfälle beim Linksabbiegen nach Kirchdorf und nun das Angebot einer hohen Förderung beim Bau eines Kreisverkehrs durch ein Sonderprogramm - da musste der Stadtrat zuschlagen. Die Stadt übernimmt nun den Bau und die Planung des Kreisverkehrs (Außenradius rund 24 Meter) an der Kreuzung der Staatsstraße mit der Gemeindeverbindungsstraße nach Kirchdorf. Die geschätzten Gesamtkosten für Grunderwerb, Straßenbau und Planung in Höhe von rund 313 000 Euro müssen aber noch abgespeckt werden.

Barbara Knoll

Zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen

"So billig bekommen wir einen Kreisverkehr nicht mehr", das sah auch Zweiter Bürgermeister Josef Fischer so. Schon vor 30 Jahren habe man einmal den Anlauf gemacht, diese Gefahrenstelle zu entschärfen, sei aber zu keiner Lösung gekommen. CSU-Fraktionsführer Martin Kistler plädierte zudem noch dafür, die Anfahrt zur geplanten Müller-Ansiedlung an den Kreisverkehr anzubinden. Erste Gespräche mit dem Architekten habe er bereits geführt, dann hätte man eine gute Lösung. Das sahen die Stadträte unisono so.

SPD-Stadtrat Bernd Schmeink forderte einen zeitnahen Rückfluss der zugesagten Förderung. "Das muss man schon sagen, wir bauen einen Kreisverkehr außerhalb unseres originären Aufgabengebietes", so Schmeink, der darauf baut, dass der Freistaat den Kreisverkehr dann schnellstmöglich in seinen Besitz übernimmt. Alwin Götzfried, Stadtrat der Freien Wähler, fragte an, ob eine solche Förderung an anderen Stellen auch möglich sei. "Der Topf des Sondersprogramms ist leider schon voll", so die Auskunft von Bernhard Oberstaller vom Bauamt.

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