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Versammlung

12.05.2015

Mehr Wohnraum für Mindelheim und Umgebung

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Vorsitzender Josef Wegscheider (links) und Geschäftsführer Florian Schuster (rechts) zeichneten für 45-jährige Treue Rita Kaiser und Josef Kienle aus.

Wohnungsgenossenschaft stellt neueste Projekte und aktuelle Zahlen vor. Mitglieder erhalten Dividende

Die Mitglieder der Wohnungsgenossenschaft (WBG) Mindelheim können sich wieder mal die Hände reiben. Wie schon in den Vorjahren wurden ihnen aus dem Bilanzgewinn 2014 in Höhe von 313 465 Euro eine Brutto-Dividende von vier Prozent gutgeschrieben. Mit dieser erfreulichen Nachricht überraschte Aufsichtsratsvorsitzender Stephan Winter bei der 92. Mitgliederversammlung im Forum.

Winter zählte besondere Vorzüge genossenschaftlichen Wohnens auf, wie dauerhaft, sicher sowie „faire Mietpreise“. Vertragstreue Mieter, so der Mindelheimer Bürgermeister, seien unkündbar, Eigenbedarf könne nicht angemeldet werden.

Wie Geschäftsführer Florian Schuster erläuterte, verwaltet die WBG derzeit 511 Wohnungen, zwei Doppelhaushälften, vier Reihenhäuser, 171 Garagen und 106 oberirdische Garagen mit einer Wohn-und Nutzfläche von 33722 Quadratmetern. Im Geschäftsjahr 2014 gab die Genossenschaft 299 000 Euro für Sanierungsmaßnahmen aus. 86 Prozent aller Wohnungen seien bereits zeitgemäß ausgestattet. 2014 waren lediglich 38 Mieterwechsel zu verzeichnen,was einer Fluktuation von 7,4 Prozent entspricht. Damit liegt die WBG unter dem Durchschnitt aller bayerischen Wohnungsunternehmen. Schuster hob hervor, dass die Wohnungsbaugenossenschaft einen großen Beitrag zu sozial gerechtem Wohnen in der Region leiste. In diesem Sinne habe man 2,6 Millionen Euro in Neubauprojekte, den Erwerb von Anlagevermögen wie auch in Modernisierung investiert. Diese Schwerpunkte sind neben der Energieeffizienz auch 2015 der Maßstab allen Handelns.

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Die WBG hat derzeit 950 Mitglieder, die 44 893 Geschäftsanteile zu je 50 Euro gezeichnet haben. Der Prokurist würdigte die konstruktive Zusammenarbeit mit dem heimischen Handwerk, der Stadt-, und Kreisverwaltung, dem Notariat und nannte diese Kooperation ein „probates Rezept für unseren Erfolg“. Gleichzeitig kündigte Schuster den Neubau von 70 Wohnungen in den nächsten Jahren an.

Die Genossenschaft hat eine 100-prozentige Tochter: die Wohn-Baugesellschaft Mindelheim und deren Abteilung Grundbesitz- und Hausverwaltung. Deren Aktivitäten beleuchtete Geschäftsführer Franz Anwander. Demnach betreut die Genossenschaft 89 Hausherren samt acht Garagengemeinschaften mit 1610 Wohnungen sowie 29 gewerbliche Einheiten und 1315 Autostellplätze in Tiefgaragen. Zudem tritt die WBG für 17 Eigentümer als Verwalter von 174 Wohnungen und sechs Gewerbeeinheiten auf.

Weil die Genossenschaft auch künftig den gestiegenen Ansprüchen von Mietern und Hauseigentümern gerecht werden und jungen Familien ein neues Zuhause bieten will, lässt sie im Baugebiet „Sebastianswiese“ zwei Doppelhaushälften und zwei Einfamilienhäuser errichten. In Bad Wörishofen bietet sie mit dem Projekt „Apfelblüte“ in einem Gebäude 13 Wohnungen, Begegnungsraum sowie 21 Tiefgaragen(TG)-Stellplätze an. Die Mieter können im Juni 2015 einziehen. Begonnen wurde in der Kurstadt mit Bau und Verkauf von zehn Wohnungen und 13 TG-Stellflächen im „WohnGarten“ an der Hauptstraße.

„Genossenschaften sind ein Gewinn für alle“, machte Josef Wegscheider bei der Vorlage des Jahresabschlusses 2014 deutlich. „Wir haben nachhaltig gewirtschaftet und sozial gehandelt“, unterstrich er. Detailliert erläuterte der WBG-Vorsitzende die Bilanz, die auf der Aktiv- wie auch der Passivseite mit 25429 287 Euro abschließt. Wegscheider erwähnte, dass die Genossenschaft ihre Mittel zu 67,3 Prozent aus Eigenkapital bezieht, sich ihr Geschäftsguthaben auf 2 234 375 Euro beläuft und aus Hausbewirtschaftung und Mieterträgen 2 502 885 Euro generiert werden konnten. Die durchschnittliche Monatsmiete bezifferte Wegscheider mit 4,40 Euro pro Quadratmeter. Die WBG will ihren Bestand auf 570 Wohnungen erhöhen und besonders den barrierefreien Anteil steigern.

Wirtschaftsprüferin Claudia Artmann bescheinigte der Wohnbaugenossenschaft eine „zufriedenstellende“ Ertragslage. „Es sind keine Risiken erkennbar und auch mit ausreichender Liquidität ist zu rechnen“, sagte sie.

Wieder in den Aufsichtsrat gewählt wurde Agnes Schragl aus Mindelheim. Neu im Gremium ist Bad Wörishofens Zweiter Bürgermeister Stefan Welzel. Auf dem Programm stand schließlich die Ehrung langjähriger Mitglieder. Rita Kaiser und Josef Kienle aus Mindelheim hielten ihrer Genossenschaft schon 45 Jahre die Treue

Wie man Bränden schnell Herr werden kann, veranschaulichte Mindelheims Kommandant Wolfgang Heimpel. Sein wichtigster Tipp: „Fett auf keinen Fall mit Wasser löschen, sondern den Deckel auf den brennenden Topf stülpen, und so dem Feuer den Sauerstoff entziehen.“ Auch bei kleinen Bränden sollte sofort die Feuerwehr alarmiert werden.

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