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Mindelheim
23.06.2018

Als Frundsberg zum Ritter wurde

Markus Fischer hat sich intensiv mit Georg von Frundsberg und den Waffen der damaligen Zeit auseinandergesetzt. Das Ergebnis ist in einer Ausstellung zu sehen.
3 Bilder
Markus Fischer hat sich intensiv mit Georg von Frundsberg und den Waffen der damaligen Zeit auseinandergesetzt. Das Ergebnis ist in einer Ausstellung zu sehen.
Foto: Johann Stoll

Die Mindelheimer Museen zeigen Waffen um 1500, die eigentlich große Kunstwerke sind

Die Chinesen waren die Ersten. Später übernahmen die Römer die Waffe. In der Zeit der Kreuzzüge im Hochmittelalter war die Armbrust neben dem Langbogen die Waffe schlechthin mit verheerender Wirkung beim Gegner. Die Mindelheimer Museen zeigen bis 2. September in der Sonderausstellung „Armbrust und Feuerwaffe“ Exponate verschiedener Sammlungen aus der Zeit Georg von Frundsbergs. Die gezeigten Stücke stammen aus ganz Süddeutschland und sind zum größten Teil in Privatbesitz.

Ein Teil der Objekte haben die Hohenzollern aus Sigmaringen zur Verfügung gestellt. Unter den Sammelstücken sind auch welche, die direkt Georg von Frundsberg zugeordnet werden können. Es sind Stücke aus der Schlacht von Wenzensbach bei Regensburg anno 1504. Damals hatte Frundsberg seine Leute offenbar so tapfer geführt, dass er danach zum Ritter geschlagen wurde. Bei der Schlacht ging es übrigens gegen böhmische Hilfstruppen.

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