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Jubiläum

11.01.2019

Rammingen feiert die Blasmusik

Sie können das 49. Bezirksmusikfest und das 50. Gründungsjubiläum des Musikevereins Rammingen kaum erwarten: Manuel Rauscher (von links), Vereinsvorsitzender Alois Ledermann und Kassier Anton Schwele. Im Vereinsheim präsentierte das Trio ein riesiges Plakat, das an den Ortsrändern die Fans der Blasmusik zum Mitfeiern einlädt.
Bild: Franz Issing

Zum 50. Geburtstag schenkt der Musikverein den Bürgern des Ortes das Bezirksmusikfest. Die Vorbereitungen laufen bereits

Dem Musikverein Rammingen stehen im Frühjahr ereignisreiche Tage ins Haus. Die Feier des 50. Gründungsjubiläums und das nur ein Jahr jüngere 49. Bezirksmusikfest werden in Rammingen für unvergessliche Tage sorgen. Großflächige Plakate an den Ortsrändern weisen bereits unübersehbar auf Jubiläum und Musikantentreffen hin und laden zum Mitfeiern ein. Optisch will die Festleitung damit bei den Freunden konzertanter wie traditioneller Blasmusik „klingende Vorfreude“ wecken.

Die Verantwortlichen des Musikvereins haben sich für ihr Jubiläum und das Bezirksmusikfest ein vielfältiges Programm einfallen lassen, von dem man sich noch lange reden wird. Der Vorsitzende Alois Ledermann, Anton Schwele und Manuel Rauscher erläutern, was die Besucher so alles erwartet und wie sie sich den Ablauf der Feierlichkeiten vorstellen.

Erst einmal besuchen in den nächsten Wochen vier Teams alle Blaskapellen im ASM-Bezirk 10 und machen Geschmack auf die beiden Events.

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Offiziell werden die Feierlichkeiten am Samstag, 18. Mai mit einem Festakt in der Sporthalle eröffnet. Bei einem Stehempfang haben die Musikanten auch Gelegenheit zur Begegnung. Die Wertungsspiele für bögmisch-mährische Blasmusik finden am Freitag, 24. Mai ebenfalls in der Sporthalle statt. Sechs Kapellen haben bereits ihre Beteiligung zugesagt. Parallel zu den Festtagen gehen am Samstag, 1. Juni und wenn erforderlich auch am Sonntag, 2. Juni die konzertanten Wertungsspiele in der FCR-Turnhalle über die Bühne.

„Alles Party“ heißt es am Mittwoch, 29. Mai. Mit der Kapelle „Muckasäck“ geht am Abend im Festzelt südlcih des Keltenweges musikalisch schon mal die Post ab. Ein dicht gedrängtes Programm erwartet die Besucher am Donnerstag, 30. Mai (Christi Himmelfahrt). Der Tag beginnt mit einem festlichen Gottesdienst im Zelt. Bei der Messe und auch zum Mittagstisch spielt das Bezirks-Oldie-Blasorchester (BOBO) auf. Als besonderes Schmankerl serviert der Musikverein seinen Gäste Ochs am Spieß. Um 13 Uhr treffen sich am Festzelt Alphornbläser aus der gesamten Region zu einem Gemeinschaftschor. Dem scchließt sich um 14 Uhr ein uriges Ochsenrennen an. Besucher können bei diesem Wettbewerb auf ihren Favoriten setzen und schöne Preise gewinnen.

Musikalisch, wie er begonnen hat, klingt der Himmelfahrtstag um 18.45 Uhr mit einem Sternmarsch und einem Gemeinschaftschor von sechs Kapellen aus. Die Musikanten ziehen danach auch bei der Austragung des Blasmusikcups alle Register ihres Könnens. Junge Leute und Junggebliebene feiern am Freitag, 31. Mai ab 20 Uhr im Festzelt mit der Band „Lost Eden“ munter weiter.

Am Samstag, 1. Juni wollen fünf Jugendkapellen beim gemeinsamen Musizieren beweisen, dass sie sich nicht hinter den „alten Hasen“ verstecken müssen. Mit der Wahl der Miss ASM 2019 erreicht das Musikfest einen weiteren Höhepunkt. Bevor die neue „Monarchin“ gegen Mitternacht gekürt wird, müssen Teilnehmer aus dem ganzen ASM-Bezirk bei spannenden Spielen ihre Geschicklichkeit beweisen.

Ganz im Zeichen der Blasmusik steht der Festsonntag (2. Juni). Am Nachmittag formieren sich mehr als 1000 Musiker in der Ortsmitte beim neuen Gemeindehaus zum traditionellen Gemeinschaftschor. Nach dem Ohren- dann ein Augenschmaus, wenn sich ein großer Festzug, an dem sich auch zahlreiche Fahnenabordnungen beteiligen, durch den südlichen Ort schlängelt. Nach der Siegerehrung kommen noch einmal die Liebhaber der Blasmusik voll auf ihre Kosten. Die Spitzenkapelle „Blech & Co“ bläst zum Abschied einer Festreihe, die lange nachklingen soll.

Jetzt hoffen die Ramminger Musiker auf zahlreichen Besuch und gutes Wetter. Dafür haben sie bei einem Bittgang von der Pfarrkirche zum Feuerwehrhaus Gebete zum Himmel geschickt und einen Gedenkstein aufgestellt, der nachfolgende Generationen an das 49. Bezirksmusikfest erinnern soll.

An die Bedeutung solcher Musikertreffen erinnert in seiner Glückwunschadresse auch ASM-Präsident Franz Josef Pschierer. „Sie sind für aktive Instrumentalisten „Leuchttürme mit großer Strahlkraft weit über Ort und Region hinaus“, schreibt er.

Ähnlich äußert sich auch Martin Jall vom ASM. „Bezirksmusikfeste und die dazu gehörigen Wertungsspiele sind gelebte Kultur, zeugen von Heimatverbundenheit und spiegeln die ganze Vielfalt des Genres Blasmusik wider“, ist Jall überzeugt.

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