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Pfaffenhausen

31.01.2020

Schafkopfturnier ist gelungenes Gemeinschaftswerk

Organisator Benjamin Adelwarth (rechts) überreichte MZ-Redaktionsleiter Johann Stoll (3. von rechts) den symbolischen Scheck in Höhe von 3360 Euro für die Kartei der Not. Gemeinsam mit den Helfern und Spielleitern des großen Schafkopfturniers „Herz ist Trumpf“ ließen sie die gelungene Veranstaltung Revue passieren.
Bild: müsa

Die Helfer von „Herz ist Trumpf“ in Pfaffenhausen blicken auf eine gelungene Veranstaltung zurück. 448 Spieler traten bei dem Schafkopfturnier an.

Die Leistungen der Helferschar beim großen Schafkopfturnier „Herz ist Trumpf“ in Pfaffenhausen sind enorm. Immerhin gilt das Sauspiel am Vorabend von Dreikönig im Marktflecken als größtes Turnier in ganz Schwaben und die Teilnehmerzahlen bestätigen jedes Jahr den Erfolg. Heuer kartelten 448 Spieler in 112 Partien für den guten Zweck. Hier geht es zum Bericht: Schafkopf-Turnier: Einer ist der Sieger, gewonnen haben alle

Nicht nur das Schafkopfturnier hat Tradition, sondern auch die Spendenübergabe. Im Gasthaus Stern kamen nun alle Beteiligten noch einmal zusammen. Organisator Benjamin Adelwarth nutzte die Gunst der Stunde, um sich bei jedem einzelnen für deren Einsatz zu bedanken. Die sieben Spielleiter in den Spielstätten, die Helfer in der Zentrale sowie seine Familie seien maßgeblich am Erfolg beteiligt, so Adelwarth.

Einer der 18 Nottische musste beim Schafkopfturnier in Pfaffenhausen belegt werden

Da die Teilnehmerzahl nicht kalkulierbar ist, muss am Abend alles fließend laufen und genug Platz da sein. „Aufgrund des Andrangs mussten wir sogar einen unserer 18 Nottische belegen“, berichtete er. Da das Bräustüble zurzeit keinen Pächter hat, bewirtete seine komplette Familie die Spielstätte für die Sabine-Adelwarth-Stiftung. 28 Partien waren dort untergebracht.

Schafkopfturnier ist gelungenes Gemeinschaftswerk

Neben den Dankesworten präsentierte Adelwarth auch eine kurze Statistik. So lag der Anteil der Männer beim Turnier bei 93 Prozent, also 418 Kartler. 30 Frauen stehen dieser Zahl gegenüber. Der Altersdurchschnitt ist auf 51 Jahre leicht gestiegen. Aus der gesamten Verwaltungsgemeinschaft waren 96 Spieler dabei.

Insgesamt kamen bei "Herz ist Trumpf" 6720 Euro für den guten Zweck zusammen

„Mein größter Dank geht aber nicht nur an euch Helfer, sondern auch an die Sponsoren und Unterstützer. Durch diese Bereitschaft ist es überhaupt erst möglich, ein solches Turnier zu veranstalten.“ Dass sich all die Mühe mehr als lohnt, macht die stolze Gesamtspende von 6720 Euro deutlich. Davon gehen 3360 Euro an die Kartei der Not, dem Leserhilfswerk unserer Zeitung und die andere Hälfte an die Sabine-Adelwarth-Stiftung.

Schafkopfturnier ist gelungenes Gemeinschaftswerk
59 Bilder
Schafkopffreunde karteln in Pfaffenhausen
Bild: Sabine Adelwarth

Im sechsköpfigen Kuratorium der Kartei der Not sitzt auch MZ-Redaktionsleiter Johann Stoll der den symbolischen Scheck von Benjamin Adelwarth dankend entgegennahm. Wie hart und plötzlich das Leben zuschlagen kann, berichtete Johann Stoll mit kurzen Beispielen.

Daneben lobte er aber vor allem das „gesellschaftliche Miteinander“. „Ich finde es toll, dass dabei die Menschen wieder ins Gespräch kommen. Auch wenn kein Geld zusammenkommen würde, lohnt es sich allein schon deshalb beim Turnier dabei zu sein“, war sein abschließendes Fazit.

Hier geht es zur Rangliste des Benefiz-Schafkopf-Turniers 2020

An einem Tisch saßen vier Gegner zusammen: Schafkopf verbindet: Vier Gegner an einem Tisch in Pfaffenhausen

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