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Kunst

05.10.2016

Türkheims jüngste Galeristen

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2 Bilder
Türkheimer Gymnasiasten haben eine große Herausforderung gemeistert: Im Kleinen Schloss ist nun das Ergebnis zu sehen.

Gymnasiasten organisieren im Unterricht eine Ausstellung mit renommierten Künstlern

Was eigentlich als eine Art Generalprobe für künftige berufliche Herausforderungen gedacht war, wurde – im Fall der Q12 des Türkheimer Gymnasiums – zum Paradebeispiel eines rundum gelungenen Projektes. In dessen Genuss kamen nun alle kunstinteressierten Türkheimer.

Die Gymnasiasten mussten eine Kunstausstellung vom ersten Konzept über die Auswahl der Künstler, die Finanzierung, bis zum Aufhängen der Bilder und der Organisation einer Vernissage auf die Beine stellen. Was bei einer ersten naiven Betrachtung vielleicht noch als leichte Übung daherzukommen schien, entpuppte sich schnell als komplexe Herausforderung. So oblag einer Schülergruppe die Auswahl in Frage kommender Künstler und ihrer Werke, einer anderen die Suche nach Sponsoren und Spendern zur Finanzierung des Vorhabens. Eine weitere Gruppe nahm das Marketing in die Hand. Und schließlich mussten die Bilder aufgehängt und die Gäste zur Ausstellungseröffnung bewirtet werden.

Neben ihrer das P-Seminar betreuenden Lehrerin Agnes Sell konnten die Schülerinnen und Schüler auf Franz Epple bauen, der über beste Kontakte in der Kunstszene verfügt und so zum Gelingen maßgeblich beitrug. Er zeigte sich beeindruckt vom konzentrierten und zielorientierten Engagement der einzelnen Gruppen und deren Zusammenwirken.

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Die Ton in Ton gehaltenen Illustrationen, die Künstlerin Linda Wolfsgruber während ihres einjährigen Aufenthaltes im Iran schuf, regten zum Thema der Austellung an: „Nah & Fern – Illustrationen aus Deutschland und dem Iran“. Ein Raum ist dem Zyklus „Sommernachtstraum“ des renommierten Isnyer Künstlers Friedrich Hechelmann nach Motiven des gleichnamigen literarischen Werkes von William Shakespeare gewidmet. Hechelmann zählt zu den Vertretern des „Phantastischen Realismus“. Daneben sind in der Ausstellung Werke der Münchener Maler und Illustratoren Susanne Straßer und Bernd Wiedemann zu sehen. Erstere bedient sich bei ihrer Arbeit auch des Computers.

Bernd Wiedemann, der als einziger der ausgestellten Künstler zur Vernissage gekommen war, zeigt unter anderem sein überdimensionales Jimi-Hendrix-Bild.

Musikalisch trug das Klarinetten-Trio mit Franziska Port, Lisa Sirch und Tanja Brenner aus Hausen zum Gelingen des Abends bei.

Die Ausstellung im Kleinen Schloss Türkheim kann noch am kommenden Samstag und Sonntag besucht werden, jeweils von 14 bis 18 Uhr. (stn)

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