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Spatenstich

27.05.2019

Vorfreude auf einen neuen Ort der Begegnung

Erster Spatenstich für den neuen Pfarrsaal in Bad Wörishofen. Das Bild zeigt (von links): Pfarrer Andreas Hartmann, Bauleiter Sebastian Hofmann-Drexel, Steffen Georg Seitz und Georg Seitz vom Bauunternehmen, Bürgermeister Paul Gruschka, Franz Josef Pschierer, Pfarrerin Susanne Ohr, Christian Frühauf mit Sohn, Bernhard Ledermann und Architekt Walter Rohrmoser.
Bild: heb

Jetzt kann der Bau des neuen Pfarrsaales richtig losgehen. Die Stadt Bad Wörishofen schießt 90000 Euro zu

Nun kann es also losgehen mit dem lang ersehnten Bau des neuen Pfarrsaales in der Pfarrgemeinde St. Justina. Der erste Spatenstich ist getan für den Saal für rund 170 Personen und die entsprechenden Nebenräume. In der anschließenden kleinen Feier, die von Jugendlichen im Rahmen der 72-Stunden-Aktion vorbereitet worden war, kam in den Grußworten die Freude der Beteiligten deutlich zum Ausdruck. Pfarrer Andreas Hartmann als künftiger Hausherr begrüßte die Gäste. Pfarrerin Susanne Ohr warf die Frage auf, ob es bei immer weniger Kirchenbesuchern einen neuen Pfarrsaal brauche und beantwortete diese gleich selbst: „Gläubige Menschen haben eine Vision und damit auch eine Zukunft und dazu braucht es einen Saal, in dem sie sich treffen können.“

Landtagsabgeordneter Franz Josef Pschierer betonte, dass eine Gesellschaft nur funktioniere, wenn das Miteinander „Face to Face statt nur per Facebook“ gepflegt werde.

Die beste Nachricht mitgebracht hatte Bürgermeister Paul Gruschka. Er gab bekannt, dass die Stadt einen Zuschuss von insgesamt 90000 Euro, allerdings auszuzahlen in vier Raten, zum Bau beisteuern werde. Er erinnerte an die Vorgeschichte des Projektes und machte darauf aufmerksam, dass der Saal auch für andere Veranstaltungen dringend erwartet wird.

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Auch Architekt Walter Rohrmoser vom gleichnamigen Architekturbüro in Waal meldete sich zu Wort. Er freue sich, in Bad Wörishofen tätig werden zu können und wusste zu berichten, dass auch drei einheimische Firmen am Bau beteiligt würden und dass bisher der Kostenrahmen eingehalten wurde. Insgesamt veranschlagt sind für das Projekt etwa 1,8 Millionen Euro.

Der Pastoralratsvorsitzende Bernhard Ledermann erinnerte daran, dass beim Bau des nebenstehenden Pfarrheimes die Einrichtung eines größeren Saales damals an der Finanzierung gescheitert sei. Durch den Verkauf des ehemaligen Pfarr- und Jugendheimes an der Oberen Mühlstraße sei jedoch der finanzielle Grundstock für das jetzige Gebäude geschaffen worden.

Für den Pfarrgemeinderat von St. Justina brachte Christian Frühauf noch einmal die vorausgegangenen Diskussionen ins Gespräch und freute sich auf die „sicher schönen Begegnungen“ im neuen Heim.

Musikalisch umrahmt wurde die Feier von Carina Dein, Pia Ledermann, Hannes Moser, und Laura Ledermann.

Pfarrer Andreas Hartmann lud zum Abschluss zu einem Imbiss ein, den ebenfalls die Jugendlichen der 72-Stunden-Aktion vorbereitet hatten.

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