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16.01.2015

Der ESVK lässt schwer rotieren

Eishockeyklub baut sein Team um

Seit Monaten betreibt man beim ESV Kaufbeuren Ursachenforschung. Warum klappt es in dieser DEL2-Saison einfach nicht? Ist es nur das riesige Verletzungspech? Oder liegt es womöglich auch daran, dass die ausländischen Spieler heuer nicht die Erwartungen erfüllen, die man in sie gesteckt hat? Letzteres scheint in der Tat ein gewichtiger Grund zu sein. Jetzt hat die Vereinsführung begonnen, das Team umzubauen. In der Hoffnung, die sportliche Talfahrt noch rechtzeitig stoppen zu können.

Matt Waddell musste als Erstes gehen, es folgten Brad Snetsinger und Matt Marquardt. Während in der Verteidigung noch kein Ersatz gefunden wurde, haben die Joker die beiden Lücken im Angriff bereits geschlossen.

Einer dieser Neuzugänge ist Jordan Knackstedt. Der 26-Jährige kommt aus der zweiten russischen Liga und verfügt über weitere Erfahrung in Europa, war beispielsweise beim HC Bozen mit 74 Punkten in 54 Spielen Top-Scorer des Teams. Ein weiterer Neuling ist Daniel Oppolzer, ein Kaufbeurer Eigengewächs. Er hatte die Joker einst verlassen, um sein Glück in der DEL zu versuchen. Jetzt kehrt der 25-Jährige zurück. „Ich möchte mehr Eiszeit bekommen als zuletzt und in Kaufbeuren gibt man mir die Gelegenheit dazu“, sagt er.

Für den Dritten im Bunde könnte nach den Spielen in Heilbronn (heute, 20 Uhr) und gegen Kassel (Sonntag, 18.30 Uhr) auch schon wieder Schluss sein. Torhüter Aleksis Ahlqvist hatte nur einen 14-Tages-Vertrag bekommen. Wie es nach dieser Frist mit ihm weitergeht, ist laut ESVK noch offen. (ses)

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