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Eishockey

30.03.2021

ESV Kaufbeuren zeigt ein perfektes Schlussdrittel

Der ESV Kaufbeuren um Tyler Spurgeon, Tobias Wörle und John Lammers (von links) gewannen auch gegen Bad Nauheim.
Foto: Mathias Wild

Plus Nach dem Erfolg in Frankfurt siegt der ESV Kaufbeuren auch gegen Bad Nauheim. Der nächste Gegner kommt ebenfalls aus Hessen - dürfte aber ungleich schwerer sein.

Die Hessen liegen den Kaufbeurern. Zumindest am vergangenen Spiel-Wochenende in der DEL2. Da nämlich ließ der Allgäuer Eishockey-Zweitligist ESV Kaufbeuren einem 4:3-Sieg in Frankfurt noch einen 5:3-Erfolg im Heimspiel gegen den EC Bad Nauheim folgen. Beide Male sah es aber nicht zwingend danach aus.

John Lammers war es, der den ESV Kaufbeuren 90 Sekunden vor der Schlusssirene im Heimspiel gegen Bad Nauheim erlöste. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Gäste einen sechsten Feldspieler für ihren Torhüter aufs Eis gebracht – und kassierten ins leere Tor nun den entscheidenden Treffer von Lammers zum 5:3-Endstand. Der ESV Kaufbeuren hat durch diesen Sieg den sechsten Platz in der DEL2-Tabelle verteidigt.

Starke Aufholjagd des ESV Kaufbeuren wird belohnt

Doch es waren ein hartes Stück Arbeit und eine starke Aufholjagd im dritten Drittel nötig, um die Gäste aus Bad Nauheim niederzuringen. Die gingen zunächst in Führung und ließen sich auch von Tyler Spurgeons Ausgleich zum 1:1 nicht aus dem Konzept bringen.

Im Gegenteil: Gerade einmal 20 Sekunden waren im zweiten Drittel gespielt, da stand es schon 2:1 für Bad Nauheim. „Wir haben in diesem Drittel nicht gut gespielt und mussten oft dem Puck hinterherlaufen“, bemängelte auch Kapitän Tyler Spurgeon. Doch der ESVK konnte sich einmal mehr auf seine Kontingentspieler verlassen. Sami Blomqvist glich nicht nur zum 2:2 aus, sondern egalisierte auch die nächste Führung der Kurstädter zum 3:3. Und Joey Lewis brachte den ESVK schließlich erstmalig in Führung.

Ein Tor wird dem ESV Kaufbeuren aberkannt

Weil einem weiteren Treffer nach längerem Videostudium und Durchsicht des Regelwerkes die Anerkennung verweigert wurde, blieb es spannend bis zum Schluss. Erst als ESVK-Goalie Benedikt Hötzinger kurz vor dem Ende noch mit einer starken Parade den Ausgleich verhinderte und Lammers anschließend das 5:3 erzielte, war der Sieg unter Dach und Fach.

Dieser machte das Wochenende perfekt, denn bereits am Freitag hatte der ESV Kaufbeuren zwei Punkte aus Frankfurt mit nach Hause gebracht. Nach 60 Minuten stand es 3:3, sodass es in die Verlängerung ging. Hier war es Tobias Wörle, der in der 62. Minute nach einem Schuss von Fabian Voit den Abpraller zum 4:3-Sieg verwandelte. Am 1. April geht es für den ESVK wieder nach Hessen, diesmal nach Kassel. (axe)

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