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Auszeichnung

24.01.2019

Ehre mit Ähre

Die Goldene Raute mit Ähre überreichte Peter Wassermann (Vierter von links) an den FCW mit (von links) Oliver Kessler, Heinz Pildner, Bürgermeister Paul Gruschka, Jürgen Thiemann und Helmut Bader.
Bild: Ludwig Schuster

Der FC Bad Wörishofen steigt in einen illustren Kreis bayerischer Vereine auf

In der Sportheimgaststätte hatte sich die große FCW-Familie zu einer besonderen Feier eingefunden. Grund war die Verleihung der „Goldenen Raute mit Ähre“ des Bayerischen Fußballverbandes durch den Kreis-Ehrenamtsbeauftragten für das Allgäu, Peter Wassermann. FCW-Vorsitzender Jürgen Thiemann und FCW-Ehrenamtsbeauftragter Helmut Bader hießen ihn und auch Bürgermeister Paul Gruschka herzlich willkommen.

Peter Wassermann stellte an den Anfang seiner Ausführungen die Frage: Was wäre denn ihr Verein, wenn sich nicht so viele Mitglieder ehrenamtlich engagieren würden? Er wäre doch nur ein Name ohne Inhalt. Deshalb zeichne er mit dem Gütesiegel des BFV alle aus, denn jedes Vereinsmitglied habe seinen Teil dazu beigetragen.

Das Gütesiegel des BFV wurde im Jahre 2005 eingeführt. Bereits ein Jahr später wurde der FCW mit der Silbernen Raute ausgezeichnet und im Jahre 2008 mit der Silbernen Raute-Wiederholung. Dann folgte im Jahr 2012 die Goldene Raute und 2017 die Goldene Raute-Wiederholung. Jetzt im Jahr 2019 ist es die Goldene Raute mit Ähre. Dass diese Auszeichnung schon eine besondere ist, zeigt, dass es im Fußballkreis Allgäu 191 Fußball-Vereine gibt, bis jetzt aber noch keine 60 Klubs die Bedingungen der Silbernen Raute erfüllt haben. Denn erst wenn ein Aufgabenkatalog mit 40 Kriterien in den vier Aufgabenfeldern Ehrenamt, Jugend, Breitensport und Prävention gegen Sucht und Gewalt pro Aufgabenfeld mindestens vier und insgesamt mindestens 24 Kriterien erfüllt worden sind, kann das Gütesiegel verliehen werden.

Dass dabei der FCW zu den besonderen Vereinen zählt, bekräftigte Peter Wassermann. Mit über 400 Mitgliedern, die Hälfte davon sind Jugendliche, ist der Verein eine nicht mehr wegzudenkende Größe im Stadtleben Bad Wörishofens. Mit den gut ausgebildeten Übungsleitern und Betreuern sei man gut aufgestellt. Als Persönlichkeiten des Vereins erwähnte er den Vorsitzenden Jürgen Thiemann und sein Team, die es mit ihrer engagierten Art verstünden, den großen Verein auf dem Stand der Zeit zu halten und eifrig für Neumitglieder zu werben.

Mit Benedikt Singer ist bereits ein „Junger“ zum 2. Vorsitzenden aufgerückt. Die beiden Jugendleiter Oliver Kessler und Heinz Pildner sind mit großem Engagement bei der Sache und können immer wieder die einzelnen Spieler zu sehr guten Leistungen motivieren. Zuletzt kam Wassermann auf den „Motor des Fußballvereins“, Helmut Bader, zu sprechen. Er habe bisher alle fünf Bewerbungsmappen hervorragend zusammengestellt und dies in besonders umsichtiger Weise. Mit seinem Engagement habe er dazu beigetragen, dass der FCW zu den wenigen Vereinen gehört, die mit der Verleihung der Goldenen Raute mit Ähre ausgezeichnet werden konnten. „Ihr gehört jetzt zu dem besonderen Kreis – nicht nur im Allgäu, sondern in ganz Bayern –, der dieses Prädikat Goldene Raute mit Ähre erworben hat und dies in seinem Briefkopf zeigen darf“, so Peter Wassermann. An Bürgermeister Paul Gruschka gewandt, sagte er: „Sie können stolz sein, so einen Verein in ihrer Stadt zu haben. Wo so ein familiäres Vereinsleben mit einem so konstant hohen Leistungsniveau stattfindet, passt auch meist das soziale Miteinander.“

Bürgermeister Gruschka dankte allen FCW-Mitgliedern, besonders jedoch Helmut Bader und Jürgen Thiemann. Er lobte das hohe Engagement im Verein: „Der Verein ist für die ganze Familie da und fördert den Nachwuchs. Wir haben hier gute Sportanlagen, einen guten Rasen, der mit viel Fachwissen gepflegt wird.“ Im kommenden Jahr feiert der FCW darüber hinaus sein 100-jähriges Bestehen. (er)

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