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24.09.2010

Mit Selbstvertrauen im Gepäck zu schweren Auswärtsaufgaben

Hier greift Robert Dreer vor dem heranstürmenden Kneippstädter Torjäger Tim Dames zu (in rot) und faustet den Ball weg. Foto: Erich Wörishofer
Bild: Erich Wörishofer

Unterallgäu Nach den Derbysiegen gegen Lamerdingen und Bad Wörishofen strotzt Amberg respektive Türkheim vor Selbstbewusstsein. Das sollen die morgigen Kontrahenten in der Fremde zu spüren bekommen. Für den FCW heißt es dagegen auswärts die verlorenen Punkte wieder auflesen.

FSV Amberg Verhalten und unkonstant lief bislang die Spielzeit unter dem neuen Trainer Florian Volpert an. Der souveräne 2:0-Sieg über den Nachbarn Lamerdingen soll nun der Startschuss sein, für ein kontinuierlicheres Punktesammeln. Immerhin oder lediglich zehn Zähler stehen bislang auf der Habenseite, die Abstiegsränge sind weiterhin deutlich im Rückspiegel zu sehen. Das wird sich aller Voraussicht nach so schnell nicht ändern, schließlich geht es zum BSC Memmingen, dem unangefochtenen Spitzenreiter. Die Mannschaft vom neuen Trainer Oliver Greiner ist seit Jahren so etwas wie der Wanderer zwischen den Welten und die Fahrstuhlmannschaft schlechthin. Schon unter Thomas Gebhart, Vater von Bundesligaprofi Timo, galt beim BSC zumeist eins: Zu stark für die Kreisliga, zu schwach für die Bezirksliga. Dies ist auch heuer so. Deswegen wäre man im Amberger Lager wohl trotz des Derbysieges mit einem Remis zufrieden.

FC Bad Wörishofen Gleich zweimal ließ der FCW in den letzten beiden Spielen in der Nachspielzeit Punkte liegen, die gilt es nun wieder aufzusammeln, wie Trainer Angelo Pronesti unmittelbar nach der knappen 3:4-Derbyniederlage betonte. Um die mentale Verfassung seiner zuletzt arg geknickten Akteure macht er sich aber keine Sorgen. "Wir stehen wieder auf. Die Mannschaft brennt und kommt zurück", kündigt der italienische Fußballlehrer an. Am Besten bereits gegen den TV Woringen, der nur einen Punkt hinter Bad Wörishofen rangiert, und deshalb zumindest mit einem Unentschieden auf Abstand gehalten werden soll.

SVS Türkheim Nichts konnte das Grinsen von Michael Kolodziej trotz der anstrengenden 90 Minuten aus dem Gesicht verdrängen. Nach einem kleinen Tief in den beiden Vorwochen hatten sich seine Türkheimer gegen den Rivalen aus der Kneippstadt nicht aufgegeben und mit Kampf, Geschick und Glück noch drei Punkte geholt. Gegen das Tabellenschlusslicht soll nun mit den nötigen Tugenden erneut gefeiert werden. Erst einmal durfte Bad Grönenbach über einen Dreier jubeln, zumeist erwies sich die Abwehr als zu löchrig, der Sturm als zu harmlos. Das will Kolodziej ausnutzen. Damit wieder gegrinst werden kann.

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