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Fußball
12.05.2022

Der Abstieg für den TSV Mindelheim rückt näher

Der Klassenerhalt in der Bezirksliga ist für den TSV Mindelheim um Trainer Benedikt Deigendesch in weite Ferne gerückt.
Foto: Andreas Lenuweit

Nach dem 1:6-Debakel in Neugablonz hat der TSV Mindelheim den Klassenerhalt in der Bezirksliga nicht mehr in der eigenen Hand. Ähnlich geht es dem SV Mattsies in der Kreisklasse.

Der TSV Mindelheim steht sportlich am Abgrund: Im Nachholspiel gegen den ebenfalls abstiegsgefährdeten BSK Olympia Neugablonz setzte es eine klare 1:6-Niederlage. Ebenso deutlich wird Trainer Benedikt Deigendesch, wenn er auf die noch ausstehenden Spiele in der Bezirksliga blickt: „Das Projekt Nichtabstieg rückt in weite Ferne.“

Bezirksliga Süd Der TSV Mindelheim hat das nächste Endspiel um den Klassenerhalt verloren. Mit 1:6 ging die Elf von Trainer Benedikt Deigendesch in Neugablonz unter. Damit ist der direkte Klassenerhalt in der Bezirksliga nahezu ausgeschlossen. Möglich ist eigentlich nur noch der Sprung auf einen Relegationsplatz – und selbst das haben die Mindelheimer nicht mehr in der eigenen Hand.

„Das Ergebnis spricht eine klare Sprache – und ist auch verdient“, sagt Deigendesch zur 1:6-Klatsche gegen den Mitkonkurrenten um den Klassenerhalt. „Neugablonz hat unsere Fehler dank seiner individuellen Klasse sehr gut ausgenutzt“, sagt der TSV-Trainer, der einmal mehr eine Not-Elf ins Rennen schicken musste.

Ein Sonntagsschuss eröffnet den Torreigen

Die Partie begann dann auch denkbar schlecht für den TSV Mindelheim: Nach sieben Minuten schlug ein „Sonntagsschuss aus 30 Metern“ (Deigendesch) hinter Torhüter Alexander Mayr zum 0:1 ein. Schon wieder musste Mindelheim also einem Rückstand hinterherlaufen. Das nutzte Neugablonz gnadenlos aus und erhöhte noch vor der Pause auf 3:0. Letztlich war da schon klar, dass die Partie verloren ist. Trotzdem attestiert Deigendesch seinem Team – zumindest einem Großteil der Mannschaft, wie er betont – einen starken Willen. „Die meisten Jungs haben sich von der ersten Minute an reingehauen und alles gegeben. Aber wenn das eben nur 80 Prozent der Mannschaft tun, dann reicht es eben nicht“, so Deigendesch. Wem er diese Einstellung abspricht, verrät er nicht.

Stattdessen geht sein Blick schon Richtung Samstag. Im letzten Heimspiel der Saison kommt es zum Duell mit dem FC Heimertingen. Wollen die Mindelheimer noch eine reelle Chance auf den Relegationsplatz haben, muss dieses Spiel gewonnen werden. Ansonsten ist der Abstieg nach nur einem Jahr Bezirksliga besiegelt.

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Tore 1:0 Ivan Buhic (8.), 2:0, 3:0 Benjamin Maier (20., 37.), 4:0 Dorijan Ozvald (60.), 4:1 Quirin Mack (70.), 5:1 Sandi Marijanovic (82.), 6:1 Mathias Franke (86.) Zuschauer 320 Schiedsrichter Lukas Schön

Nach 17 Jahren droht dem SV Mattsies der Abstieg

Kreisklasse 2 Ähnlich düster sieht es zwei Klassen tiefer für den SV Mattsies aus: Durch die 2:3-Niederlage im Nachholspiel in Dirlewang beträgt der Abstand auf den Relegationsplatz bereits vier Punkte. Bei drei noch ausstehenden Spielen wird das eine Herkulesaufgabe für die Mattsieser. In Dirlewang ging es zunächst gut los, Schropp brachte den SVM früh in Führung. Doch die Hausherren drehten die Partie durch Tore von Fleschhut und Gallert bis zur Pause. Als dann kurz nach dem Seitenwechsel Olbrich auf 3:1 für Dirlewang erhöhte, war es für Mattsies noch schwerer. Zumal sich die Gäste durch eine Rote Karte unmittelbar nach dem Anschlusstreffer und eine Gelb-Rote Karte in der Nachspielzeit selbst schwächten.

Dirlewang – Mattsies 3:2

Tore 0:1 Michael Schropp (9.), 1:1 Matthias Fleschhut (32.), 2:1 Christoph Gallert (34.), 3:1 Ralf Olbrich (49.), 3:2 Simon Schaumann (83.) Rot Kevin Obermaier (Mattsies, 84.) Gelb-Rot Johannes Dietrich (Mattsies, 90. + 4) Zuschauer 150 Schiedsrichter Tobias Jehle

Lamerdingen – Jengen 3:0

Tore 1:0, 2:0 Patrick Starker (22., 29.), 3:0 Benedikt Merk (67.) Zuschauer 50 Schiedsrichter Andreas Macan

In der A-Klasse festigt Unterrieden Rang zwei

A-Klasse 2 Der SC Unterrieden hat mit dem 3:0-Auswärtssieg in Lamerdingen den zweiten Platz vorerst gesichert. Fünf Punkte beträgt der Vorsprung nun auf den Tabellendritten FC 98 Auerbach/Stetten, der jedoch noch ein Spiel weniger auf dem Konto hat.

Lamerdingen II – Unterrieden 0:3

Tore 0:1 Tobias Hovanjek (35.), 0:2 Lukas Schneider (45.), 0:3 Moritz Nägele (90.) Zuschauer 50 Schiedsrichter Arnold Biberger

Torfestival bei Loppenhauser Frauen

Bezirksoberliga, Frauen Fünf Tore gelangen dem FC Loppenhausen gegen den TSV Schwaben Augsburg II – und trotzdem sprang kein Punktgewinn heraus. Dabei begann die Partie gegen den Tabellendritten aus Augsburg mit einem Paukenschlag: FCL-Torjägerin Sarah Höbel traf nach zwei Minuten zur Führung. Es sollte nicht ihr einziger Treffer bleiben: Noch weitere drei Tore folgten im Lauf des Spiels. Die Führung währte jedoch nicht lange, denn die Augsburgerinnen drehten die Partie und lagen nach einer halben Stunde plötzlich 3:1 in Front. Höbel per Strafstoß und Nusser glichen wieder aus, doch kurz vor der Pause traf Habbig zur erneuten Augsburger Führung.

Diese bauten die Gäste dann nach dem Seitenwechsel auf 7:3 aus. Loppenhausen investierte nochmals alles und hatte Pech, als Lisa Nusser allein aufs Tor lief, per Notbremse gestoppt wurde, der Unparteiische statt der Roten aber nur die Gelbe Karte zeigte. Zu allem Überfluss musste dann auch noch Torhüterin Katja Zaunberger verletzt vom Feld, die ohnehin schon für die kranke Stammtorhüterin eingesprungen war. So waren die zwei weiteren Höbel-Tore in den Schlussminuten zum 7:5 letztlich nur noch Ergebniskorrektur.

Loppenhausen – Augsburg II 5:7

Tore 1:0 Sarah Höbel (3.), 1:1 Sarah Schuster (10.), 1:2 Anja Habbig (28.), 1:3 Louise Wolf (30.), 2:3 Sarah Höbel (38., FE), 3:3 Lisa Nusser (41.), 3:4 Anja Habbig (42.), 3:5 Lena Fritz (69.), 3:6 Fiona Wolf (73.), 3:7 Lena Fritz (76.), 4:7, 5:7 Sarah Höbel (87., 90.+2.) Schiedsrichter Stefan Hammerer Zuschauer 40

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