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Unterallgäu
24.05.2023

Mehr Einbrüche im Allgäu: Ein Opfer spricht von "blanker Ohnmacht"

Es ist ein Albtraum: Ein Einbrecher dringt in ein Haus und damit in die Privatsphäre der Bewohnerinnen und Bewohner ein. Seit dem Ende der Corona-Pandemie ist die Zahl der Taten im Allgäu wieder gestiegen.
Foto: Alexander Kaya (Symbolbild)

Uhren fehlen, in Schubladen wurde herumgewühlt: Helmut Kustermann macht eine gruselige Entdeckung, als er nach Hause kommt. Zurück bleibt ein mulmiges Gefühl.

Das Geschehen nimmt am Abend des 2. Mai seinen Lauf. Ich komme von einem Termin nach Hause zurück, als mich ein wichtiger Anruf erreicht. Ich muss nochmals weg und werde nun einige Zeit nicht daheim sein. In diesem Moment ahne ich noch nicht im Geringsten, was bis zu meiner Rückkehr passieren wird.

Stunden später, ich bin wieder in meinem Haus in einem kleinen Unterallgäuer Ort. Es hat sich zu einer Routine entwickelt, immer zuerst in die Küche zu gehen. Dort macht mich gleich etwas stutzig: Die Terrassentür ist nur angelehnt. Sollte ich tatsächlich vergessen haben, sie zu schließen? Das wäre das erste Mal, doch ich rede mir jetzt ein, dass es so gewesen sein muss. Aber ein paar Sekunden später komme ich an der bitteren Erkenntnis nicht mehr vorbei, dass Einbrecher in meine Privatsphäre eingedrungen sind. Im Wohnzimmer stehen Schubladen offen, eine Dose liegt auf einem Teppich. Nein, so habe ich die Wohnung garantiert nicht verlassen.

Nach dem Einbruch: Eine Mischung aus Entsetzen und Panik

Es ist wohl eine Mischung aus Entsetzen und Panik, die mich weiter durchs Haus treibt. Im ersten Stock wurde in einer Schublade mit Socken herumgewühlt. Decken und eine Sporttasche liegen auf dem Boden, mehrere Uhren-Etuis wurden geöffnet und eines mit Gewalt am Scharnier auseinandergerissen. Selbst Handtücher hatte der Täter offensichtlich in der Hand und auch an einem Nachttisch machte er sich zu schaffen. Kein einziges Zimmer bleibt verschont, noch nicht mal der Waschraum im Keller. Nun habe ich mich in der Vergangenheit immer wieder gefragt, was Menschen fühlen, bei denen eingebrochen wurde. Es ist Ohnmacht, die blanke Ohnmacht.

Ich rufe die Polizei und bin froh, dass es keine Stunde dauert, bis der Kriminaldauerdienst eintrifft. Dabei handelt es sich sozusagen um eine schnelle Eingreiftruppe der Kriminalpolizei, die unter anderem Spuren am Tatort sichert. Bei mir finden sie Schuh-Abdrücke an zwei Stellen. Doch was viel wichtiger ist: Bei ihrem Gang durchs Haus stellen die Beamtin und der Beamte schnell fest, wo der oder die Täter ins Haus gekommen sind: Über den Balkon im ersten Stock, mit einem Schraubenzieher oder einem ähnlichen Werkzeug wurde die Tür aufgehebelt. Hinter dieser Tür befindet sich mein Schlafzimmer. Hätte ich dem Einbrecher in die Augen geschaut, wenn ich daheim gewesen wäre? Ein gruseliger Gedanke, mit dem ich mich am liebsten nicht beschäftigen will.

Viele Fragen bleiben nach dem Einbruch offen

Die Täter haben offensichtlich zwei Uhren gestohlen. Das ist bald klar, doch andere Fragen bleiben offen: Handelt es sich um eine Bande beispielsweise aus Osteuropa? Waren einer oder mehrere Einbrecher am Werk? Haben sie ausspioniert, dass ich abends das Haus nochmals verlassen habe?

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Eines steht jedoch fest: Ich lasse mich jetzt von der Polizei beraten, wie ich mein Haus sicherer machen kann. Zum Beispiel mit einer Alarmanlage. Ein erstes Gespräch hat bereits stattgefunden. Die Überzeugung, in den eigenen vier Wänden sicher zu sein, muss möglichst bald zurückkommen. Vorerst ist da ein mulmiges Gefühl.

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