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22.11.2017

167 Einsätze in Extremsituationen

Dieses Foto entstand bei den Dreharbeiten zum Imagefilm der Notfallseelsorge, der inzwischen mehr als 60000 Mal angesehen wurde.
Bild: Amrei Groß, Notfallseelsorge

Notfallseelsorge half unter anderem bei Amok-Alarmen

Sie überbringen Todesnachrichten und leisten Unterstützung bei Amok-Alarmen. Die Mitglieder der Notfallseelsorge Ulm sind in Extremsituationen im Einsatz. Jetzt haben die Helfer auf das laufende Jahr zurückgeblickt. Vor zahlreichen Mitgliedern und etlichen Gästen, darunter die Fachbereichsleiterin Brand- und Katastrophenschutz im Landratsamt, Eva-Britta Wind, berichtete der Geschäftsführer der Notfallseelsorge, Michael Lobenhofer, über das vergangene Einsatzjahr. Die Notfallseelsorge leistete seit Jahresbeginn bis zum Abend des 16. November 167 Einsätze. Das sind bereits jetzt 40 mehr als im ganzen Jahr 2016. Lobenhofer berichtete im Detail über einzelne Einsätze, die die Notfallseelsorge besonders gefordert hatten. Polizeidirektor Wolfgang Müller von der Direktion Polizeireviere dankte den Notfallseelsorgern und -begleitern für ihre Unterstützung der Polizeiarbeit, vor allem in Extremsituationen wie der Überbringung einer Todesnachricht oder bei den jüngsten Amokalarmen. Ulms stellvertretender Feuerwehrkommandant Reiner Schlumberger zeigte sich beeindruckt von der Leistung der Notfallseelsorge: „167 Einsätze, das bedeutet, jeden zweiten Tag ehrenamtlich Menschen in Not zu helfen!“

Erfreulich aus Sicht der Notfallseelsorge war der gute Start der Imagekampagne. Der dazugehörige Film wurde von mehr als 60000 Leuten auf Facebook angesehen.

Die Notfallseelsorge strukturiert ihre Arbeitsbereiche neu: Bereichsleiter für den Operativen Bereich ist zukünftig Markus Sautter, der unter anderem für die Kommunikation mit anderen Fachschaften zuständig sein wird und gemeinsam mit dem Geschäftsführer und der neuen Bereichsleiterin für Qualitätsmanagement und Ausbildung, Anna Hruschka, die Auswahl und Ausbildung von Nachwuchskräften verantwortet. Hruschka entwickelt auch das Konzept zur Ausbildung der Einsatzkräftenachsorge weiter und wird mit den anderen Bereichsleitern die Ausbildung von Fachkräften organisieren, die diese Aufgabe übernehmen.

Für ihre langjährige, engagierte Mitarbeit in der Notfallseelsorge wurde Utta Poch geehrt. (az)

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