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Wirtschaft

27.02.2015

Arbeitsmarkt profitiert von ersten Frühjahrsboten

Die Arbeitslosenquote in der Region sinkt, und die Situation soll noch besser werden

Trotz Frost und Schnee im Februar zeigen sich auf dem Arbeitsmarkt in der Region die ersten Frühlingsboten. Wie die Agentur für Arbeit gestern mitteilte, ist die Arbeitslosenquote im Landkreis Neu-Ulm von 3,2 auf nun 3,1 Prozent gesunken. Zum Stichtag waren 3017 Menschen arbeitslos gemeldet und damit 105 weniger als noch im Januar.

„Dieser Trend wird sich im März noch deutlich verstärken, wenn die Außentemperaturen steigen. Die Nachfrage von Arbeitskräften hat schon deutlich zugenommen, und von vielen Betrieben höre ich außerdem, dass sie 2015 mit einer stabilen Auftragslage rechnen“, erklärte Claudia Wolfinger, die Leiterin der Agentur für Arbeit Donauwörth. In den kommenden Wochen werde wohl auch ein Großteil der im Winter arbeitslosen Arbeiter auf die Baustellen und sonstige witterungsabhängige Stellen zurückkehren.

Leicht gestiegen (um 0,1 Prozent auf nunmehr 2,9) ist die Quote bei den unter 25-Jährigen. Wolfinger sieht das darin begründet, dass einige Ausbildungen beendet worden seien und „für einen Teil der frisch gebackenen Fachkräfte eine – zumeist kurze – Phase der Sucharbeitslosigkeit ansteht“.

Ähnlich positive Zahlen verkündete gestern auch die Agentur für Arbeit Ulm. In ihrem Zuständigkeitsbereich waren im Februar 9300 Menschen ohne Job, 220 weniger als im Januar. Die Quote sank damit von 3,4 auf 3,3 Prozent. „Der Spitzenwert im Land“, heißt es in der Pressemitteilung. „Besonders erfreulich ist es, die Zunahme beim Arbeitskräftebedarf zu sehen. Nach der schwachen Nachfrage im Januar sind fast 500 Stellen mehr eingegangen als im Vormonat. Diese Dynamik werden wir nutzen und weiter in die Qualifizierung von Arbeitslosen investieren“, sagte Peter Rasmussen, Leiter der Ulmer Arbeitsagentur. Damit soll erreicht werden, dass mehr Arbeitslose von der guten Lage profitieren. (az)

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