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Uni

23.06.2015

Ausländer halten

Projekt startet mit 120000-Euro-Zuschuss

Rund zwölf Prozent der Studierenden an der Universität Ulm haben einen ausländischen Pass. In Zeiten des Fachkräftemangels müssten vor allem die angehenden Ingenieure, Informatiker und Naturwissenschaftler unter ihnen gute Chancen auf dem deutschen Arbeitsmarkt haben. Doch bürokratische Hürden, Vorurteile bei potenziellen Arbeitgebern und wenige Hilfsangebote erschweren den Berufseinstieg – das hat jüngst eine Studie des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration bestätigt.

Abhilfe soll nun eine Initiative aus Ulm schaffen: Die Universität Ulm und ihre Partner waren mit ihrem Projekt bei der Ausschreibung „Study and Work“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie sowie des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft erfolgreich. Mit einer Förderung über 120000 Euro und Eigenmitteln soll nun ein Netzwerk zur Bindung ausländischer Studierender für den deutschen Arbeitsmarkt aufgebaut werden. Das Projekt „Regional-International: Study & Work in Ulm“ läuft zunächst zwei Jahre lang. Konkret geplant ist eine zentrale Koordinationsstelle des Projekts. (az)

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