Ulm Eine gewaltige ehemalige Fabrikhalle umbauen, in viele kleine Einheiten unterteilen und die Fächer mit neuem Leben füllen, mit Wohnen, Arbeiten, Kultur - wie eine Art Regal, ein Stadtregal. Als Christian Bried, Geschäftsführer der Projektentwicklungsgesellschaft (PEG) Ulm diese Idee von Baubürgermeister Alexander Wetzig vor fünf Jahren mit seinem Team in einem Konzept umsetzte und privaten Bauträgern schmackhaft machen wollte, haben diese reihenweise abgewinkt - zu riskant erschienen ihnen das Vorhaben. Also hat es die PEG selbst in die Hand genommen. Mit Erfolg.
Über 250 Meter lang ist die ehemalige Magirus-Produktionshalle im Ulmer Westen. In den vergangenen fünf Jahren ist daraus das Stadtregal geworden, mit Lofts und Büros, einer Kunst- und einer Musikschule und vielen anderen Nutzungen. Links ist der fünfte und letzte Bauabschnitt zu sehen. Er soll bis Ende 2012 fertig sein. Fotos: Brücken
Von der Softwarefirma bis zur Jugendkunstschule Kontiki