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Ulm

16.02.2018

Die Donots drehen im Ulmer Zelt auf 

Fünf Westfalen für die Friedrichsau: Die Donots spielen am 8. Juni im Ulmer Zelt ihren gut gelaunten Punkrock.
Bild: Dennis Dirksen

Der Vorverkauf für fünf weitere Konzerte beim Festival in der Au hat begonnen. Das Spektrum reicht von Punkrock bis Violin-Pop und Jazz.

Nächste Fuhre aus der Zelt-Zentrale: Gestern hat der limitierte Vorverkauf für fünf weitere Konzerte der kommenden Saison in der Friedrichsau begonnen. Und die zeigen, dass das Festival in seiner 23. Spielzeit wieder ganz verschiedene Geschmäcker ansprechen wird: Es gibt Jazz, Violin-Pop – und ziemlich krachigen (Punk)rock.

Pub-Atmosphäre will die Band Skinny Lister (Donnerstag, 24. Mai) unterm Zeltdach verbreiten. Mit Gitarren und lautstarkem Gesang, Akkordeon, Kontrabass und Drums spielen sie ein Folk-Punk-Gebräu mit gehörigem Rockabilly-Anteil. Verschnaufpausen gönnt sich die Band kaum, sie tourt fast unentwegt zwischen ihrer großbritannischen Heimat, den USA und dem europäischen Festland. Ein Konzert zum Mitsingen, Feiern und Tanzen.

Ganz anders die Songs von Hannah Epperson (Samstag, 26. Mai). Die junge New Yorkerin musiziert nur mit Stimme, Geige und Loop-Pedal – ein sanfter, kunstvoller Hybrid aus Kammerpop, Indie, Folk-Einflüssen und klassischer Musik. Epperson lässt sich durch Reisen und alle erdenklichen Variationen von Kunst und Kultur inspirieren und überträgt diese Eindrücke auf ihre eigene Musik. Derzeit ist sie als Support von Sänger Ry X auf Europatournee, im Zelt ist sie dann solo zu hören.

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Ebenfalls ein junger Künstler ist Marcus King (Mittwoch, 30. Mai), der mit seiner Band nach Ulm reist. Er ist ein Schützling von Warren Haynes, der mit seiner Combo Gov’t Mule 2016 im Zelt zu hören war. Der Sänger und Gitarrist King verbindet die uramerikanischen Stile Blues, Jazz, Country, Rock und Soul zu einem neuen Southern-Rock-Amalgam.

Kaum einer Vorstellung bedürfen die Donots (Freitag, 8. Juni): Sie stehen seit mehr als 22 Jahren für Punkrock mit positiver Message. 2016 zogen sich die Männer aus Westfalen auf dem Höhepunkt in eine längere Pause zurück – in der sie aber klammheimlich an neuen Songs arbeiteten. Die sind inzwischen auf dem neuen, fast komplett deutsch gesungenen Album „Lauter als Bomben“ zu hören.

Der aus Brooklyn stammende Musiker Marcus Miller (Samstag, 7. Juli) gilt als stilprägender E-Bassist. Er arbeitete unter anderem mit Miles Davis, Eric Clapton, George Benson, Aretha Franklin, Brian Ferry, Wayne Shorter, Herbie Hancock und Carlos Santana. Miller bewegt sich zwischen Funk, Soul und dem Jazz der Gegenwart. Er veröffentlicht beim legendären Label Blue Note.

Karten für die fünf Konzert sind derzeit nur online erhältlich, unter love-your-artist.de/ulmerzelt. Es handelt sich dabei um Print-at-home-Tickets zum Selbstausdrucken. Über die Seite gibt es auch noch Karten für die drei schon früher angekündigten Veranstaltungen: Für die Musik-Kabarettistin Katie Freudenschuss (Samstag, 3. Juni), für den Singer-Songwriter Gisbert zu Knyphausen (Donnerstag, 21. Juni) und dessen Kollegin Anna Depenbusch (Donnerstag, 28. Juni).

Die übrigen Termine werden erst nach und nach bekanntgegeben, der offizielle Vorverkauf beginnt erst wenige Wochen vor dem Festivalstart. Die Saison in der Friedrichsau beginnt am 23. Mai und endet am 7. Juli. (az)

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