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Neu-Ulm

15.06.2017

Die Mischung macht’s im Museumshof

Gibt der traditionellen Folk Music ihrer Heimat jungen Schwung: die Gruppe Goitse aus Irland.
Bild: Collin Gillen

Im August veranstaltet die Stadt Neu-Ulm an fünf Abenden Konzerte und Kabarett unter freiem Himmel. Dabei kann man als Besucher sogar etwas lernen.

Kultur in besonderem Ambiente – das bietet die Veranstaltungsreihe „Kultur im Museumshof“. Seit dem Jahr 2000 organisiert die Neu-Ulmer Kulturabteilung ein sommerliches Open-Air-Programm zwischen Musik und Kleinkunst. Daran ändert auch der immer noch laufende Umbau des Edwin-Scharff-Museums nichts. Zwischen dem 4. und 12. August wird es im Innenhof (Musik)kabarett, Irish Folk und eine Mischung aus Kammerorchester und Ambient-Jazz geben.

Den Auftakt gestaltet am Freitag, 4. August, Christoph Reuter mit seiner „Doppelstunde Musik! Von Amerika bis Polen – von Bach bis Bohlen“. Der Pianist war bereits im Jahr 2015 in Neu-Ulm zu Gast. Er verspricht eine vergnügliche Doppelstunde rund um das Thema Musik. So wird er seine Starbucks-Methode zum Komponieren von Hits ebenso vorstellen wie die Antwort auf die Frage, wo sich Ohrwürmer aufhalten, wenn sie sich nicht gerade in unserem Ohr befinden. Beginn ist um 20.30 Uhr.

Kabarett von und mit Matthias Weiss gibt es am Samstag, 5. August, 20.30 Uhr. In seinem zweiten Solo-Programm „Es klingt nicht so böse, wie es gemeint ist“ besingt er Erlebtes und Überlebtes, Fundsachen und Erfundenes, Wunden und Wunder. Mit Klavier und geschloffener Sprache dreht und wendet er in seinen Liedern sicher geglaubte Koordinaten des Lebens und stellt mehr Fragen, als er Antworten gibt.

Die Gruppe Goitse hat bei den „Live Ireland Awards“ in ihrer irischen Heimat 2015 den Preis als beste traditionelle Band gewonnen. Nun tourt die Formation wieder über den Kontinent – und gastiert am Sonntag, 6. August, 20.30 Uhr im Museumshof. Goitse – gesprochen „Gwiecha“, verbinden Irish Folk mit traditionellen Spielweisen anderer Länder und Kulturen.

Zwischen Kammerorchester und Ambient-Jazz bewegt sich die Musik der Donauwellenreiter. Am Freitag, 11. August, 20.30 Uhr legen die Wiener in Neu-Ulm an. Die Gruppe gilt als ein Aufsteiger in der Szene der österreichischen Metropole. Sängerin Maria Craffonara stammt aus Südtirol und singt deshalb manche Stücke auf Ladinisch.

Nach dem Musikunterricht zum Auftakt der Reihe gibt es am Samstag, 12. August, 20.30 Uhr auch noch eine Englischstunde: Kabarettist Sven Kemmler durchleuchtet die Sprache unter dem Motto „To fuck or not to be“ von Shakespeare bis Eminem. Er spricht fünf Dialekte fließend und berichtet von seinen Expeditionen in Bedeutungs-Dschungel und Aussprachwüsten. Seine Mission: Lachen und Lernen.

Karten für die Veranstaltungen sind ab Freitag, 15. Juni, im Bürgerbüro am Petrusplatz, bei Traffiti in der Neuen Mitte sowie unter ulmtickets.de erhältlich. Weitere Informationen zum Programm gibt es unter museumshof.neu-ulm.de. Bei schlechtem Wetter werden die Veranstaltungen in die Musikschule, Gartenstraße13, verlegt. (az)

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