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Weißenhorn

03.12.2019

Die Weißenhorner Überparteilichen Wähler wachsen

Werner Weiss
Bild: Martin Mundt

Die Weißenhorner Überparteilichen Wähler freuen sich über 20 neue Mitglieder in diesem Jahr – und ernennen einen neuen Ehrenvorsitzenden.

Die Weißenhorner Überparteilichen Wähler (WÜW) freuen sich über Zuwachs: 20 neue Mitglieder haben sich der Gruppierung im Jahr 2019 angeschlossen. Das berichtete der stellvertretende Vorsitzende Jürgen Bischof kürzlich auf der Mitgliederversammlung. Dort ehrte die Ortsgruppe zudem ein besonderes Mitglied.

Die 20 neuen Engagierten entsprechen einem Zuwachs von rund 50 Prozent, berichtete Bischof. Im Rahmen einer Radtour besuchte die Gruppierung die Ortsteile und diskutierten mit den Bürgern über ihre Wünsche und Anregungen. Auch die Ergebnisse einer Befragung per Flyern im Stadtanzeiger über die Zukunft von Weißenhorn wolle die WÜW in ihrem Wahlprogramm berücksichtigen, so der Vorsitzende. Für die bevorstehende Stadtratswahl stellte Bischof anschließend die Liste der Kandidaten der WÜW vor: „Unsere Liste bietet eine sehr gute Mischung aus bisherigen Mandatsträgern und jungen und engagierten Bürgern, die sich neu einbringen möchten.“ Mit mindestens acht Sitzen wollen die WÜW im künftigen Weißenhorner Stadtrat vertreten sein, so Bischof.

Werner Weiß ist Gründungsmitglied der WÜW

Einstimmig ernannten die Mitglieder Werner Weiss zum Ehrenvorsitzenden. Weiss ist Gründungsmitglied und war seit 1982 36 Jahre lang Vorsitzender der WÜW. Seit 1984 gehört er dem Weißenhorner Stadtrat an und ist seit 1990 Fraktionsvorsitzender. Zusätzlich war er von 1990 bis 1996 Kreisrat der Freien Wähler und sitzt seit 2008 im Kreistag. In den 80er-Jahren war er außerdem Stellvertretender Landesvorsitzender der Freien Wähler. In Weißenhorn leitete Weiss als Vorsitzender ab 1978 für 36 Jahre die Stadtkapelle, deren Ehrenvorsitzender er ebenfalls ist. Er war Mitbegründer der Musikschule Weißenhorn und deren Vorsitzender von 1986 bis 1995. Seit 1980 ist er auch Beirat im Heimat- und Museumsverein. Zusätzlich ist er Mitglied bei vielen weiteren Vereinen – darunter dem Rotary Club Weißenhorn, dessen Präsident er in den Jahren 2006/2007 war. Für seine besonderen gesellschaftlichen Verdienste wurde ihm zudem im Jahr 2014 das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. (az)

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