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Ehrenamt

04.02.2017

Fahnenträger bei vielen Festen

Einige Geehrte des Veteranen-, Soldaten- und Kameradschaftsvereins Roggenburg (stehend von links): 2. Vorsitzender Herbert Kübler, Josef Fath, Hermann Blum, Johann Deutschenbaur, Ludwig Sauter, Fritz Weithmann, Andreas Schulmeister, Alois Schmidt, August Blum, Vorsitzender Jürgen Löffler. Sitzend vorne von links: Wilfried Sprenger und Valentin Bauer.
Bild: mde

Der Roggenburger Veteranen-, Soldaten- und Kameradschaftsverein ist einer der größten in der Region. Den Volkstrauertag will er dieses Jahr anders gestalten

Seit fast 140 Jahren hält der 1879 gegründete Veteranen-, Soldaten- und Kameradschaftsverein Roggenburg (VSK) die Fahne der Erinnerung und Mahnung hoch. Sie sei ein Zeichen des Friedens, deshalb sei die Funktion der Fahnenabordnung eines der wichtigsten Ehrenämter im Verein, stellte der Vereinsvorsitzende Jürgen Löffler in seinem Tätigkeitsbericht fest.

Im vergangenen Jahr wehte dieses Friedenszeichen über Wallfahrten, kirchlichen und weltlichen Festen oder über den Feiern zum Volkstrauertag. Dass dabei die Fahnenträger oftmals überlastet werden, zeigte Löffler anhand des Ablaufs der Feierlichkeiten zum Volkstrauertag auf. Dort sei eineinhalb Stunden über das gleiche Thema geredet worden, das werden wir künftig ändern. „2017 wird es eine Kranzniederlegung, Ehrungen und einen Salut geben und mehr nicht“, sagte der Vorsitzende. Bei Roggenburgs Bürgermeister Mathias Stölzle rannte er damit offene Türen ein. Auch er plädierte für einen würdevollen aber verkürzten Ablauf. Dem Verein attestierte Stölzle „ein engagiertes Vereinsleben nach innen und nach außen“. Sehr bemerkenswert sei, dass der Verein um zwei Mitglieder gewachsen sei. Das ist in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich.

Mit 162 Mitgliedern ist der VSK Roggenburg einer der größten Veteranen-, Soldaten- und Kameradschaftsvereine in der Region. Bei 32 Einsätzen zeigte die Fahnenabordnung ehrenamtlich Flagge. Seit dem vergangenen Jahr kämen zu diesen Einsätzen auch Krankenbesuche bei den Mitgliedern und deren Angehörigen dazu, sagte Löffler. „Dass die Kameradschaft im Verein mehr ist als ein leeres Wort, zeigen die Ehrungen, die wir heute vornehmen können“, bemerkte er. Seit 50 Jahren sind Valentin Bauer und Wilfried Springer im Verein, seit 40 Jahren Norbert Kaiser, Wilhelm Lehner, Johann Deutschenbaur, Josef Fath, Alois Schmid, August Blum, Hermann Blum und Ludwig Sauter. Für 25-jährige aktive Mitgliedschaft wurden Max Bezet jun., Erhard Ott, Andreas Schulmeister und Fritz Weithmann geehrt. Bürgermeister Stölzle dankte dem Verein für sein Engagement im Gemeinde- und Klosterleben, das sich zum Beispiel an der Teilnahme am Leiberfest und am Weihnachtsmarkt zeige. Drei Zahlen mögen belegen, dass der VSK auch in der Bewirtung Spitze ist: Am Vereinsstand auf dem Weihnachtsmarkt wurden mehr als eineinhalb Zentner Kartoffeln, fast zwei Zentner Pommes und 1400 Würste verzehrt. (mde)

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