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Politik

28.05.2016

Freie Wähler wollen Sparkurs

Die Mitglieder des FWE Vorstandes (von links): Johann Gröger, Markus Keuler, Ute Plebst, Armin Menz, Andreas Ulbricht, Christine Mayer.
Bild: mde

Elchinger Politiker halten einige geplante Vorhaben für „im Augenblick nicht relevant“. Welche das sind, erklärt der Vorsitzende

Die Freien Wähler Elchingen (FWE) haben sich über die Fraktionen im Gemeinderat gewundert, die den notwendigen Sparhaushalt überstrapazieren wollten, anstatt sich auf die Pflichtaufgaben zu konzentrieren. Das stellte der FWE-Vorsitzende und zweite Bürgermeister Johann Gröger bei der Mitgliederversammlung fest.

Im Fokus der Kritik des Vorsitzenden und des Vorstandsmitgliedes Armin Menz standen unter anderem die mit vielen Fragezeichen verbundene Einrichtung eines Klostermuseums Oberelchingen, der Durchbruch zum Thalfinger Festplatz und die damit zusammenhängende Schaffung von Park-and-Ride-Plätzen auf dem Festgelände oder der Ausbau der Pfiffibus-Linie zur Straßenbahn Böfingen.

Gröger und Menz sahen diese „kostenintensiven Maßnahmen“ als „im Augenblick nicht relevant“ an und betonten immer wieder die Verantwortung der Gemeinde für die Erfüllung der Pflichtaufgaben, ohne die Schulden unnötig zu erhöhen. „Die Finanzsituation der Gemeinde ermöglicht kein Paradies auf Erden“, stellten Menz und Gröger fest. „Es gilt, den Haushalt zu konsolidieren. Nur kleine Lösungen sind denkbar. Schulen, Kindergärten, Ortskernsanierung Oberelchigen oder sozialer Wohnungsbau werden weit wichtigere Themen sein.“ Die Zusammenarbeit mit den Fraktionen im Gemeinderat beschrieb Gröger als „emotional wechselhaft, bisweilen auch misstrauisch“. Er wünsche sich für die Zukunft ein „konstruktives Miteinander und Begegnungen auf sachlicher Ebene“ und informierte auch darüber, dass der Real-Markt mittlerweile an einen Investor verkauft sei. „Wir sind gespannt, welches Nutzungskonzept vom neuen Besitzer weiter verfolgt wird“, meinte er in Richtung des anwesenden Bürgermeisters Joachim Eisenkolb. Dieser ging auf die notwendige Sparpolitik der Gemeinde ein und betonte, dass freiwillige Leistungen, die seit Jahren für die Bürger erbracht würden, erneut auf den Prüfstand müssten. Die Verwaltung werde hierüber eine Erhebung erstellen. In diesem Zusammenhang nannte Menz die Forderungen des Vorsitzenden des SV Oberelchingen in Sachen Brühlhallennutzung oder Investitionen in An- oder gar Neubauten als „unverfroren“. (mde)

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