Newsticker
RKI meldet 16.417 Neuinfektionen und 879 Todesfälle
  1. Startseite
  2. Lokales (Neu-Ulm)
  3. In einem Mehrfamilienhaus in Ay brennt der Keller

Einsatz

24.08.2020

In einem Mehrfamilienhaus in Ay brennt der Keller

Ein Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in Ay hat eine massive Rauchentwicklung verursacht. Viele Einsatzkräfte waren vor Ort.
Bild: Wilhelm Schmid

Feuerwehr, Polizei und Rettungskräfte rücken nach Ay aus. Schon früh verlassen die Bewohner das Haus

In einem Mehrfamilienhaus im Sendener Ortsteil Ay ist am Freitagabend ein Feuer ausgebrochen. Gegen 20 Uhr wurden Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und Technisches Hilfswerk alarmiert. Bei deren Eintreffen war starke Rauchentwicklung aus dem Keller des teilweise mehr als siebenstöckigen Gebäudekomplexes zu sehen. Außerdem drang Rauch aus dem Dach.

Wie sich herausstellte, waren die Rauchklappen der Lüftungsanlage geöffnet worden, sodass der nach oben dringende Qualm abziehen konnte. Sämtliche Bewohner hatten das Haus bereits verlassen und nach erster Erkundung des Rettungsdienstes war niemand verletzt. Mehrere Trupps der Feuerwehr drangen unter schwerem Atemschutz in den Keller vor und konnten das Feuer dort zunächst auf drei Abteile lokalisieren sowie bald darauf löschen. Damit war auch ein Übergreifen des Feuers auf die Wohnungen ausgeschlossen.

Durch Hochdrucklüfter wurde der Rauch aus dem Haus geblasen. Wie die Polizei später ermittelte, kommt als Auslöser des Feuers ein mit Batterie betriebenes Kinderspielzeug infrage. Nachdem das Feuer gelöscht und niemand verletzt war, konnten die auswärtigen Rettungskräfte wieder abrücken.

Die einheimische Wehr mit ihrem Kommandanten, Kreisbrandinspektor Peter Walter, der auch den gesamten Einsatz geleitet hatte, übernahm die Nachlöscharbeiten und die Kontrolle auf eventuell verbliebene Glutnester.

Insgesamt waren 84 Feuerwehrleute aus Senden und Umgebung einschließlich der „Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung“ und Führungskräften der Kreisbrandinspektion im Einsatz. Außerdem 33 Rettungsdienstkräfte, sechs Polizeistreifen und zwei Fachberater des THW – vor allem deshalb, weil zunächst nicht klar war, ob eine Evakuierung des Hauses erforderlich sein würde.

Die Höhe des Sachschadens schätzt die Polizei vorläufig auf rund 22000 Euro.

Ein Video vom Einsatz gibt es unter

nuz.de/lokales

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren