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01.04.2019

Italiener rast mit Porsche im Drogenrausch auf A7

Ein Porsche-Fahrer raste während eines Staus auf der A7 - auch durch die Rettungsgasse.
Bild: Alexander Kaya (Symbolbild)

Der 27-Jährige rast im Stau auf der A7 auf dem Standstreifen an den stehenden Autos vorbei und mehrfach durch die Rettungsgasse.

Auf dem Standstreifen am Stau vorbei und immer wieder durch die Rettungsgasse gemogelt: Ein 27-jähriger Italiener ist im Drogenrausch auf der Autobahn 7 und der B28 mit seinem Porsche gerast, ohne auf jegliche Verkehrsregeln Rücksicht zu nehmen. Wie die Polizei mitteilt, ist der italienische Staatsangehörige mehreren Zeugen durch seine rowdyhafte Fahrweise aufgefallen. Der 27-Jährige ist nach den Aussagen mehrere Zeugen am Sonntagnachmittag mit seinem Porsche Cayenne wie „verrückt“ auf der A7 unterwegs gewesen.

Rechts überholt und durch die Rettungsgasse gerast

Das Fahrzeug habe mit erhöhter Geschwindigkeit andere Verkehrsteilnehmer auf der A7 im Stau auf dem Standstreifen rechts überholt. Im weiteren Verlauf seiner Fahrt habe er mehrfach die gebildete Rettungsgasse missachtet, indem er mittig hindurchfuhr, sagten Zeugen aus. Durch diese groben Verkehrsverstöße sei es fast zu einem Zusammenstoß mit einem der Zeugen gekommen. Im Verlauf der polizeilichen Fahndung konnte der 27-jährige Italiener schließlich auf der B28 auf der Auffahrt in Fahrtrichtung Senden mit der Unterstützung von Polizeistreifen aus Weißenhorn und Illertissen angehalten werden.

Der 27-Jährige hat Kokain genommen

Im Laufe der Verkehrskontrolle konnten bei dem 27-Jährigen deutliche Ausfallerscheinungen, die auf Drogen schließen lassen, festgestellt werden. Anhand eines Drogenschnelltest haben die Polizisten nachgewiesen, dass der Italiener zuvor Kokain konsumiert hatte. Der 27-Jährige musste sich sodann auf der Polizeistation in Senden Blut entnehmen lassen, mit dem die Konzentration des im Körper befindlichen Kokains genauer bestimmt werden kann. Da es sich bei dem Täter um einen italienischen Staatsangehörigen mit Wohnsitz im Ausland handelte, wurde nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwältin eine Sicherheitsleistung von 1.500 Euro wegen Gefährdung des Straßenverkehrs einbehalten. (az)

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