Newsticker

Mehr als eine Million Corona-Infektionen in Deutschland
  1. Startseite
  2. Lokales (Neu-Ulm)
  3. Kliniken: Es gibt noch was zu sanieren

25.11.2017

Kliniken: Es gibt noch was zu sanieren

Das kostet in zehn Jahren 46 Millionen

Die drei Kreiskrankenhäuser sind allesamt gewachsen, das heißt, sie bestehen aus unterschiedlich alten Gebäudeteilen. Einige davon müssten mehr oder weniger dringend überarbeitet werden. Der Weißenhorner Bauingenieur Mathias Ziegler hat sämtliche Standorte einer technischen Untersuchung unterzogen und festgehalten, welche Arbeiten in den nächsten zehn Jahren zu erledigen wären. Das Ergebnis wurde im Krankenhausausschuss präsentiert.

Für die einzelnen Kliniken hat Ziegler jeweils separate Kostenschätzungen abgegeben. So sieht er an der Neu-Ulmer Donauklinik langfristig einen Sanierungsbedarf in Höhe von rund 19,1 Millionen Euro, in Weißenhorn 12,4 und in der Illertalklinik in Illertissen 14,4 Millionen Euro. Somit fielen unter dem Strich 46 Millionen Euro an, um den Erhalt der Häuser langfristig zu sichern. Allerdings ist Ziegler nicht in die Tiefe gegangen, es wurde also nicht in die Gebäudesubstanz gebohrt. Die ist insgesamt als recht ordentlich bewertet worden, denn der Kreis hat bereits viel Geld in seine Häuser gesteckt, doch einige Altbauten fallen dagegen ab. Bei seiner Kostenberechnung hat Ziegler allerdings noch nicht die jährliche Steigerung bei den Baukosten eingepreist. Es könnte also noch teurer werden. Dass eine solche Untersuchung bisher nicht gemacht worden war, überraschte etwa Antje Esser (SPD), aber auch Landrat Thorsten Freudenberger (CSU) zeigte sich „teilweise überrascht, dass wir manches nicht haben“.

Was den sogenannten Altbau und „Uraltbau“ an der Klinik Weißenhorn betrifft, so ist dort die Verwaltung untergebracht. Doch die befindet sich in teilweise beengten Verhältnissen. Auch der Zuschnitt der Zimmer dieses umgebauten Bettentrakts gilt als nicht gerade optimal. Deshalb soll ein Teil der Verwaltung ausgelagert werden. Da sich in der Nähe der Klinik kein geeignetes Gebäude fand, werden nun Container angemietet, in denen die Mitarbeiter unterkommen werden. Sie sollen beim Peter-Arnold-Haus angedockt werden. (hip)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren