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11.05.2016

Literaturwoche:Fortsetzung 2017 steht fest

Veranstalter sind über Zuspruch „glücklich“

Die „Literaturwoche Donau“ ist vorbei – und die Organisatoren sind mehr als zufrieden. „Wir sind regelrecht glücklich“, sagt Florian L. Arnold, der zusammen mit Rasmus Schöll die Reihe geplant und betreut hat. Bei manchen Veranstaltungen, so Arnold, habe es beim Publikumszuspruch eine „Steigerung von 200 Prozent“ gegeben. Neben dem Abend mit der bekannten Lyrikerin Nora Gomringer, der erwartet großen Anklang fand, hebt Arnold die drei Auftritte des Teatro Caprile aus Wien hervor. „Alles hat wunderbar funktioniert“, freut er sich.

Großen Anteil am Erfolg hätten auch die Spielorte gehabt. Allen voran die Venet-Haus-Galerie und das Haus der Museumsgesellschaft an der Neuen Mitte. Ohne die Unterstützung Letzterer, so Arnold, hätte die Literaturwoche nicht in dieser Form stattfinden können: Die Stadt Ulm wollte das Festival rund um Autoren und Verleger in seinem vierten Jahr nicht mehr unterstützen. Der Saal der Bibliotheksgesellschaft soll auch in Zukunft Literaturveranstaltungen ein Forum bieten – auch außerhalb der Literaturwoche. „Es gibt bereits konkrete Planungen“, sagt Arnold. Denn seit wenigen Tagen hat die Literaturwoche einen eingetragenen Förderverein, der bei der Finanzierung des Festivals und weiterer Aktivitäten helfen soll. Derzeit, so Arnold, habe dieser rund 20 Mitglieder. Der Jahresbeitrag liegt bei 20 Euro für Erwachsene beziehungsweise 100 Euro für Unternehmen. Der Verein „Literatursalon Ulm“ wolle, so heißt es auf seiner Website, „kleine feine Literaturveranstaltungen abseits des Üblichen“ verwirklichen.

Buchmesse soll das Angebot erweitern

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2017 soll es wieder eine „Literaturwoche Donau“ geben – erneut im April. Und die soll die Stärken der bisherigen Veranstaltungen fortführen. Ein paar Änderungen sind jedoch geplant: So soll das Festival zum einen kompakter werden. „Vier Wochen sind lang, wir sind jetzt wirklich durch“, seufzt Arnold. Zum anderen soll der Fokus etwas mehr in Richtung der Autoren und Buchgestalter verschoben werden. Wirklich neu ist aber ein anderes, ehrgeiziges Projekt: Zur „Literaturwoche Donau“ im kommenden Jahr soll es auch eine kleine Buchmesse geben, bei der sich unabhängige Verlage mit ihren Publikationen präsentieren können. Derzeit sind Arnold und Schöll bereits auf der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten. (mgo)

literatursalonulm.com

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