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22.07.2010

MAX-Award für Sendener Firma

Neu-Ulm Mit einer locker-fröhlichen Abschlussfeier hat die Berufsschule Neu-Ulm 534 ehemalige Auszubildende in ihren Beruf entlassen. Für gute Leistungen, soziales Engagement und Einsatz für ihre Schule wurden Ausbildungsbetriebe, der Hausmeister und zahlreiche Schüler mit dem MAX-Award, mit Büchern, Urkunden und Geldgeschenken ausgezeichnet.

"Eine gute Ausbildung", betonte Zweiter Landrat Roland Bürzle im Kurzvortrag, ehe er der ESTA Apparatebau GmbH & Co.KG in Senden den MAX-Award für Firmen verlieh, "ist der beste Schutz gegen Arbeitslosigkeit". Die vom "Förderkreis Berufliche Bildung im Landkreis Neu-Ulm" verliehene Auszeichnung würdige die Bemühungen von Unternehmen, fügte Bürzle an, die in der betrieblichen Ausbildung über das normale Maß hinausgingen. Bei ESTA, die zudem eng mit der "Lebenshilfe Donau-Iller" zusammenarbeite, "ist Ausbildung eine runde Sache".

In seiner knapp gehaltenen Begrüßungsansprache forderte Schulleiter Josef Petz die frischgebackenen Kaufleute und Erzieherinnen, Lageristen, Schreiner, Verkäufer, Fleischer auf, sich ein paar Ziele zu setzen und sie gleich schriftlich festzuhalten. "Denn Ziele richten Kräfte aus und geben die Richtung vor". Die meisten Menschen hätten nur Absichten, dies oder jenes zu tun oder zu erreichen. Die jungen Absolventen hätten ihre Ausbildung übrigens zur rechten Zeit abgeschlossen. Die Konjunktur ziehe wieder an.

Auch ehemalige Auszubildende erhalten, so sie die Voraussetzungen erfüllen, einen MAX-Award. Roland Bürzle listete auf, was der Gewinner leisten muss. "Er ist Teamplayer, beweist Courage, Initiative und Engagement, beißt sich durch, bewältigt Schwierigkeiten und hat einen Notendurchschnitt von mindestens 2,5 erreicht." Nominiert waren fünf Auszubildende. Gewonnen haben den Award Ersan Eraslan und Sebastian Mohr. Schließlich erhält die Auszeichnung jeweils auch eine Einzelperson, die sich besonders für Neu-Ulms Berufsschule eingesetzt hat. Diesmal ist's der Hausmeister Bernhard Dick.

Humorvoll, selbstsicher und gewandt hielt Erster Schulsprecher Javus Özer die Dankesrede an seine Schule und die Lehrer, an Eltern und Ausbildungsbetriebe. "Wir haben heute allen Grund zur Freude und dürfen uns nun auch richtig feiern lassen." Ein neuer Lebensabschnitt beginne, in dem sie nun auf die Menschheit losgelassen würden. Sie seien die jungen Neuen, die als Fachkräfte in die Kindergärten und Autohäuser, die Speditionen und Kaufläden kämen, um dort richtig anzupacken. "Wir können stolz auf uns sein, weil wir auch ohne Abitur und Studium was Vernünftiges vollbracht haben."

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