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Senden

18.12.2020

Neue Krippe bringt Flair aus Israel nach Senden

Olaf Stadtmüller und Bettina Schließer-Stadtmüller mit den Pfarreimitarbeitern Teresa Sonntag und Hanno Wöllauer (von links) vor der neu gestalteten Krippe in der Kirche St. Josef.
Bild: Häusler

In der Kirche St. Josef in Senden steht eine neu gestaltete Krippe. Eine Höhle und eine Felsenlandschaft sollen neben anderen Details an das Heilige Land erinnern.

In einer ganz neuen Miniaturwelt aus Holz, Gips und Stein stehen jetzt die Krippenfiguren in der Sendener Kirche St. Josef: Zwei Pfarreimitglieder haben die alte Krippe seit den Sommermonaten auf Vordermann gebracht.

Kein gezimmerter Stall, sondern eine Höhle und eine Felsenlandschaft aus Naturmaterialien bilden dort die Szenerie für die Heilige Familie. „Die alte Krippe war sehr marode“, berichtet Mesnerin Teresa Sonntag, „überall bröckelte es, es war nicht mehr schön.“ Und seit einer Reise nach Israel habe ihr stets eine orientalische Krippe vorgeschwebt, deren Gestaltung sich an der dortigen Umgebung orientiert. Die Anregung brachte sie schließlich bei den beiden Krippen-Machern der Gemeinde ein, die bereits im vergangenen Jahr die Osterkrippe in der Pfarrkirche neu gestaltet haben: Bettina Schließer-Stadtmüller und Olaf Stadtmüller.

Die Krippe in der Sendener Kirche steht bis 2. Februar

Im August verständigten sich die Hobby-Krippenbauer mit den Gemeindeverantwortlichen über die Neugestaltung und machten sich in der heimischen Garage ans Werk. Olaf Stadtmüller konstruierte aus Styropor eine transportable Landschaft, die in vier Teilen eingelagert werden kann, und baute Behausungen vom kleinen Schafstall über Brunnen und Haus bis zur Felsenhöhle aus gesammelten Ästen. Die Höhle thront über moosbegrünter Landschaft samt Bergquelle und beherbergt Maria, Josef, die Krippe und einige Tiere. Das Panorama an den Wänden der Szene hat Bettina Schließer-Stadtmüller bemalt und die Landschaft detailverliebt dekoriert.

Olaf Stadtmüller und Bettina Schließer-Stadtmüller mit den Pfarreimitarbeitern Teresa Sonntag und Hanno Wöllauer (von links) vor der neu gestalteten Krippe in der Kirche St. Josef.
Bild: Häusler

Die ersten Kirchgänger haben die Krippe nun schon bestaunt und viel Lob ausgesprochen, so die Mesnerin. Bis Maria Lichtmess, dem 2. Februar 2021, ist die Krippe nun in einer Raumnische neben dem Hauptportal zu sehen. Für die Krippenbauer geht es danach bald schon wieder von vorne los: mit dem Aufbau der Passionskrippe, die in der Osterzeit zu sehen ist.

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