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Pfaffenhofen

27.10.2020

Ohrenschmaus für Headbanger: Sainted Sinners präsentieren drittes Album in Pfaffenhofen

Gitarrist Frank Pané (links) und Matt Bischoff von El Puerto Records kamen nach Paffenhofen, um das neue Album von Sainted Sinners, „Unlocked & Reloaded“ vorzustellen.
Bild: Andreas Brücken

Plus Das Rockquintett Sainted Sinners stellt in Pfaffenhofen sein drittes Album vor. Für die Aufnahme hat sich die Band extra eine 50 Jahre alte Gitarre ausgeliehen.

Bei den Heavy Rock-Fans sind Sainted Sinners schon lange kein Geheimtipp mehr. Vor etwa vier Jahren hat sich das Quintett zusammenschlossen und ihr Debütalbum im Fiddler’s Green in Pfaffenhofen vorgestellt. Jüngst kehrte Gitarrist Frank Pané auf Einladung von Matt Bischoff in das benachbarte Tonstudio zurück, um das neueste und mittlerweile dritte Werk der Band vorzustellen: „Unlocked & Reloaded“. Und die Freunde des gepflegten Headbangings dürften bei dieser Neuerscheinung voll auf ihre Kosten kommen. Schließlich sind die fünf Jungs nicht irgendeine Newcomerband, sondern namhafte Musiker, die in ihrer Karriere mit Größen wie Paul McCartney, Madonna oder Eros Ramazotti auf der Bühne gestanden sind.

Ganz im Stil der 1970er-Jahre halten die Künstler die Traditionen ihrer musikalischen Vorbilder wie Deep Purple, Led Zeppelin oder Van Halen lebendig. Satte Bassdrums und kreischende Gitarrensoli sind dementsprechend in jedem der insgesamt elf neuen Songs zu finden. „Early Light of Day“ lautet einer der Titel, und Gitarrist Frank Pané räumt ein, dass der Name für dieses Stück „Don’t give up“ lauten sollte. „Doch der war schon von Alice Cooper für einen seiner Songs vergeben gewesen“, sagt Pané und ergänzt augenzwinkernd, dass sich die fünfköpfige Band deshalb flexibel gezeigt hätte.

Sainted Sinners: Album „Unlocked & Reloaded“ erscheint am 4. Dezember

In dem Song „The Hammer of the Gods“ lässt sich die stilistische Zuneigung zu Led Zeppelin nicht verleugnen. Um dem Sound möglichst nahe zu kommen, liehen sich die Musiker sogar eine 50 Jahre alte zwölfsaitige Gitarre für die Aufnahme des Albums aus. Doch Pané stellt klar, dass die Band niemals den Stil der großen Rocklegenden kopieren wolle: „Wir lassen uns von dem Sound inspirieren.“

Doch die Jungs können nicht nur hart: Passend zur aktuell schwierigen Zeit haben die fünf Musiker auch eine Ballade auf das neue Album gebracht, das mit dem sehnsüchtigen Titel „I can’t wait“ bestens in die derzeitige Corona-Phase passt. Politisch oder sozialkritisch will sich das Quintett dennoch nicht geben, wie Pané sagt. „Wir stehen für soliden Goodtimes-Rock.“ So müssen Sainted Sinners das musikalische Rad nicht neu erfinden, um ihren Fans den gewohnt soliden Hard-Rock zu bieten, den sie erwarten.

Aufgenommen wurde das neue Album übrigens nicht gemeinsam in einem Studio, sondern in verschiedenen, auch in Italian oder Ungarn, wo manche Bandmitglieder leben. Die jeweiligen Stücke wurden separat aufgenommen und anschließend abgemischt. Deshalb hegt Frank Pané, auch vier Jahre nach der Bandgründung diesen einen Wunsch: „Ich träume davon – wie früher unsere Vorbilder – zusammen in einem Tonstudio zu stehen, um gemeinsam ein Album aufzunehmen.“

Ab dem 4. Dezember soll das neue Album zu haben sein.

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