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Neu-Ulm

23.01.2020

Orchideentage: Blühende Edelsteine im Edwin-Scharff-Haus

Zahlreiche verschiedene Orchideenzüchtungen sind von Freitag bis Sonntag, 7. bis 9 Februar, im Edwin-Scharff-Haus zu bewundern. Dann finden dort die 20. Neu-Ulmer Orchideentage statt.
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Zahlreiche verschiedene Orchideenzüchtungen sind von Freitag bis Sonntag, 7. bis 9 Februar, im Edwin-Scharff-Haus zu bewundern. Dann finden dort die 20. Neu-Ulmer Orchideentage statt.
Bild: Alexander Kaya (Archivbild)

Am 7. Februar starten die 20. Neu-Ulmer Orchideentage. Die Besucher erwartet eine bunte Blumenwelt, eine neue Kreuzung bekommt eine prominente Patin.

Nationale Orchideenkenner sowie Züchter und Referenten aus der ganzen Welt werden Anfang Februar nach Neu-Ulm pilgern. Ihr Ziel: das Edwin-Scharff-Haus. Denn dort finden von Freitag bis Sonntag, 7. bis 9. Februar, zum 20. Mal die Neu-Ulmer Orchideentage statt. Veranstaltet werden sie von der DOG, der Deutschen Orchideengesellschaft. Eintrittskarten gibt es im Bürgerbüro am Neu-Ulmer Petrusplatz.

Die ersten Neu-Ulmer Orchideentage fanden bereits 1980 statt, zur damaligen Landesgartenschau. „Hier wollte die Stadt Neu-Ulm eine Fortsetzung der damaligen Blumenschau sehen“, berichtet Edwin-Scharff-Haus-Geschäftsführer Manfred Weise. Seit dieser Zeit fand die Orchideenschau alle zwei Jahre statt. Die Vorbereitungen starten immer schon besonders zeitig, so Weise. „Von der Konzeption und Auslegung der Werbung bis hin zur Auswahl der in Betracht kommenden Taufpatin haben wir eine Menge zu tun.“

Neu-Ulmer Orchideentage: Am 7. Februar geht es los

Mittlerweile sind die Neu-Ulmer Orchideentage der internationale Orchideen-Treffpunkt und gleichzeitig Plattform für einen Fachkongress der DOG. Zahlreiche regionale, nationale und internationale Orchideenzüchter werden ihre schönsten Exemplare auf der großen Blumenschau präsentieren. Die Besucher können während der drei Tage alte Naturformen sowie die neuesten Züchtungen bewundern. Orchideen galten vor ein paar Jahrzehnten übrigens als eine Art „Edelsteine“ unter den Blumen. Der Grund: Sie waren so teuer, dass der durchschnittliche Bürger sich solche Pflanzen oder auch nur eine Blüte davon kaum leisten konnte. 100 bis 120 Mark habe man etwa im Jahr 1952 für eine Pflanze bezahlen müssen. Dies ist mittlerweile Geschichte, heute bekommt man Orchideen bereits für 15 bis 20 Euro. Ein weiterer Vorteil der heutigen Pflanzen: Die Blumen sind durch neue Züchtungen widerstandsfähiger geworden.

Orchideentage: Blühende Edelsteine im Edwin-Scharff-Haus

Die Stadt Neu-Ulm arbeitet für die Orchideentage sehr eng mit der DOG zusammen. Sie stellt einerseits die Räumlichkeiten zur Verfügung und gestaltet, organisiert und finanziert die komplette Werbung. Weise findet, dass das Edwin-Scharff-Haus prädestiniert für Veranstaltungen dieser Art sei. „Umgeben von Grünflächen und der guten Infrastruktur sind die Orchideentage für jeden Besucher gut erreichbar. Hinzu kommen die Räumlichkeiten mit unserem schönen Blick auf das nahe Donauufer, was dem Ganzen noch eine persönliche Note gibt“, sagt Weise und betont: „In Neu-Ulm fühlen sich die Orchideen einfach besonders wohl!“

Mehrere tausend Besucher werden zu den Orchideentagen erwartet

Genutzt werden für die Veranstaltung im Edwin-Scharff-Haus vor allem der Große und Kleine Saal mit dem offenen Foyer, auch die Schwungtreppe wird einbezogen. Im kleinen Saal gibt es verschiedene Fachvorträge: So findet am Freitag, 7. Februar, um 14 Uhr im Kleinen Saal der Fachvortrag „Bekannte und unbekannte Bulbophyllen aus Südostasien“ statt, um 15 Uhr geht es weiter mit „Pleurothallis – eine unterschätzte Gattung“. Im unteren Foyer findet der Ausstellerverkauf im „Blumenladen“ statt.

Weise zufolge rechnen die Veranstalter mit mehreren tausend Besuchern. Eröffnet wird die Schau am Freitag, 7. Februar, um 11 Uhr durch Oberbürgermeister Gerold Noerenberg. Im Anschluss daran wird eine Kreuzung, eine sogenannte Hybride auf den Namen einer bekannten Frau getauft. Geschäftsführer Weise sagt: „Wir haben eine Persönlichkeit aus der Region, die uns als Patin für eine neue Orchideenhybride zur Verfügung steht, gefunden.“ Verraten, wer es sein wird, wolle er aber noch nicht. Zuletzt war Orchideenliebhaberin Sigrid Czisch, Ehefrau des Ulmer Oberbürgermeisters Gunter Czisch, diese Ehre zuteil geworden.

Die Neu-Ulmer Orchideentage im Edwin-Scharff-Haus sind am Freitag und Samstag, 7. und 8. Februar, jeweils von 10 bis 18 Uhr sowie am Sonntag, 9. Februar, von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Mehr Infos gibt es auf der Website der Neu-Ulmer Orchideentage.

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