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09.05.2015

Paradekonzerte starten am Sonntag

Erstmals Kooperation mit Ulmer Museum

Helga Malischewski und Gerhard Bühler haben ein eheähnliches Verhältnis. Natürlich nur, was die Fürsorge für ihr Lieblingskind angeht: die Paradekonzerte. Seit 20 Jahren treiben die beiden FWG-Stadträte an der Spitze des Fördervereins die Reihe in der Nachfolge des Gründers Helmut Betzler auf dem Ulmer Marktplatz um, die in den Sommermonaten immer sonntags um 11 Uhr Blasmusik von böhmisch-mährisch bis sinfonisch auf den Ulmer Marktplatz bringt – bei freiem Eintritt. Morgen, am Muttertag, startet die Konzertserie in ihre 37. Saison. Beim Auftakt gibt es keine Experimente: Den bestreitet auch dieses Jahr wieder das Heeresmusikkorps Ulm unter der Leitung von Major Matthias Prock.

In einer (wenn auch nur musikalischen) Ehe gehören natürlich manchmal ein paar Meinungsverschiedenheiten dazu, wie das Duo gesteht. „Aber wenn es Krach gibt, dann nur wegen der Auswahl der Kapellen“, sagt Malischewski. Es sei nicht einfach, aus dutzenden Bewerbern die auszusuchen, die tatsächlich aufspielen dürfen. Vor allem, weil einige gesetzt sind: Neben dem Heeresmusikkorps auch die Junge Bläserphilharmonie Ulm, die Stadtkapelle Ulm, die jeweils zum Finale im Kornhaus spielt, und das Philharmonische Orchester. Dessen Auftritt am 12. Juli ist dieses Jahr mit einer Neuerung verbunden: Alle Besucher bekommen vergünstigten Eintritt in das Ulmer Museum, wo an diesem Tag die Ausstellung „Jerusalem in Ulm“ endet.

Bis zu 1500 Besucher auf dem Marktplatz

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Sonst gibt es kaum Änderungen. Warum auch: Die Besucher sind den Paradekonzerten treu, bei schönem Wetter tummeln sich laut Organisatoren bis zu 1500 Menschen auf dem Platz, in der gesamten Saison 2014 waren es – trotz mäßigem Wetter – rund 20000. „Wir haben über die Jahre ein persönliches Verhältnis zu den Besuchern entwickelt“, sagt Malischewski. „Die Leute wissen, dass wir da sind.“ (mgo)

ulmerparadekonzerte.de

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