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Ulm

11.01.2019

Rehakliniken RKU investieren 20 Millionen Euro

Die Universitäts- und Rehabilitationskliniken auf dem Eselsberg.
Bild: A. Brücken

Die Universitäts- und Rehabilitationskliniken bauen zwei neue Stationen für zusätzliche 26 Betten.

Die Universitäts- und Rehabilitationskliniken Ulm (RKU) geben kräftig Geld aus. Insgesamt werden nach Angaben der Klinikleitung 20 Millionen Euro investiert. Dazu gehört die die Erweiterung des Bereichs für die Magnetresonanztomographie (MRT), der Ausbau des Querschnittbereichs um acht neue Betten insbesondere für Patienten mit neurologischen Erkrankungen sowie 26 zusätzlichen Betten für die neurologische Frührehabilitation. Im Frühsommer wird zudem das neue Patientenhotel mit 51 zusätzlichen Betten eröffnet.

Die Investitionen sind laut Pressemitteilung durch Fördermittel und aufgrund der zuletzt erwirtschafteten Erträge möglich, die das RKU als gemeinnütziges Unternehmen wieder vollständig reinvestiert.

Im Bereich der Neuroradiologie wird ein neues MRT-Gebäude mit zwei hochmodernen MRT-Geräten die bildgebende Diagnostik bei Erkrankungen des Nervensystems unterstützen, um die medizinischen Ergebnisse unter anderem in der Schlaganfallmedizin mit einer Lyserate (Auflösung eines Gefäßverschlusses) von mehr als 30 Prozent und einer „Door-to-needle-Time“ (Zeit bis zur Öffnung eines Gefäßes) von regelhaft unter 30 Minuten weiter zu verbessern. Dabei hält das RKU das komplette Therapiespektrum einschließlich der interventionellen Radiologie (Gefäßöffnung im Gehirn mithilfe eines Katheters durch die Leiste) vor. Zuletzt hatte das RKU bereits fünf Millionen Euro in die neue Notaufnahme und in einen voll ausgestatteten Hybrid-OP für interventionelle Eingriffe investiert, der zu den modernsten in Deutschland gehöre.

Mit dem Neubau einer neurologischen Station für Frührehabilitation der Phase B mit 26 Betten können Patienten, die meist nach einem schweren Schlaganfall noch halbseitengelähmt sind oder andere Einschränkungen der Gehirnfunktion haben, nach modernsten Konzepten unter anderem auch mithilfe von Robotik versorgt, überwacht und therapiert werden. Pflegekräfte sollen mit der Einführung der digitale Patientenakte entlastet werden. Der Einsatz der Technik habe sich im Querschnittgelähmtenzentrum bewährt. (az)

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