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Ulm

15.09.2020

So soll das Industriegebiet Donautal in Ulm attraktiver werden

Ulms ältestes Industriegebiet soll weiterentwickelt werden.
Bild: Alexander Kaya

Plus Die Mobilität steht im Fokus einer Umfrage. OB Gunter Czisch setzt sich für innovative Ideen ein.

Das älteste Industriegebiet Ulms soll fit für die Zukunft gemacht werden: 20000 Menschen arbeiten im Donautal. Allein die An- und Abreise stellt die Arbeitgeber vor große Herausforderungen. Um für weitere Schritte eine Datenbasis zu schaffen, hat die Initiative Donautal Connect, ein Zusammenschluss aus Unternehmen des Industriegebiets, jetzt eine Online-Umfrage gestartet. Mit Unterstützung des Instituts für Nachhaltige Unternehmensführung der Universität Ulm wurden jeweils eigene Fragebögen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber entwickelt und vom Donautal-Connect-Mitglied Uzin Utz als Online-Umfrage umgesetzt. Im Fokus der Fragen an die Arbeitnehmer stehen Themen wie Arbeitswege, Verkehrsmittelnutzung, Arbeitszeiten, Nahversorgung oder Infrastruktur.

Selbstfahrendes System vom Parkhaus zum Arbeitsplatz im Donautal?

Wie Ulms OB Gunter Czisch bei der Vorstellung der Umfrage betonte, sei es etwa nicht sinnvoll, dass ebenerdige Parkplätze „kostbare Industrieflächen“ belegen. Eine Lösung, die schon vor Jahren ins Spiel gebracht wurde: Parkhäuser, die mit einem autonomfahrenden Transportsystem verbunden sind, sodass die Mitarbeiter auch bequem zu ihren Arbeitsplätzen kommen. Czisch appellierte an die Unternehmen, Mut für neue Ideen und Leuchtturmprojekte zu zeigen.

Die Umfrage ist nur eine der Maßnahmen, mit der die Mobilität im Industriegebiet Donautal genauer unter die Lupe genommen werden soll. „Wir sind derzeit auch in Überlegungen, wie wir mithilfe entsprechender Sensoren, die Verkehrsflüsse und insbesondere den Lkw-Verkehr erfassen können“, sagt Czisch. Diese Sensoren sollen in das bestehende Lorawan-Netz integriert werden. Der Fragebogen ist unter donautal-connect.de erreichbar. (heo)

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