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28.06.2013

Stadt vergrößert Grundbesitz

Fläche um 6000 Quadratmeter gewachsen. Vor allem im Norden und am Eselsberg wurde von der Kommune zugekauft

Ulm 249000 Quadratmeter Grund und Boden haben die Stadt Ulm und die von ihr verwaltete Hospitalstiftung im vergangenen Jahr verkauft. Dem gegenüber steht der Erwerb von 255000 Quadratmetern. Das teilte die Stadt jetzt mit. Macht unterm Strich ein Plus von 6000 Quadratmetern. Aktuell können Stadt und Hospitalstiftung insgesamt 4466 Hektar ihr Eigen nennen.

Mit dem Erwerb und Verkauf von Grundstücken verfolgt die Stadt vor allem das Ziel, Preisspekulationen einen Riegel vorzuschieben und Bürger wie Betriebe mit bezahlbarem Bauland und Gewerbeflächen zu versorgen. Schwerpunkte des Erwerbs waren Bauerwartungsland sowie landwirtschaftliche Flächen mit jeweils rund zwölf Hektar. Zugekauft wurde insbesondere in den Gewerbegebieten im Ulmer Norden an der A8, im Science Park III am Oberen Eselsberg und in Eggingen. Häuslesbauer profitieren laut Stadt in den künftigen Wohngebieten „Unter dem Hart“ in Jungingen, „Im Greut“ in Ermingen, aber auch im Sanierungsgebiet „Dichterviertel“ von den neu erworbenen Flächen. Als künftige landwirtschaftliche Tauschflächen wurden von den städtischen Liegenschaftlern vor allem in Wiblingen, am Oberen Kuhberg und in Mähringen Flurstücke erworben. Bei den Verkäufen halten sich Wohnbauflächen und Gewerbeflächen mit jeweils 4,2 Hektar die Waage. Verkauft oder getauscht wurden außerdem rund 16,5 Hektar landwirtschaftliche Fläche.

Nüblingturnhalle macht Platz für Wohnungen

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Auch einige bebaute Grundstücke aus Stadtbesitz wurden 2012 verkauft: beispielsweise die Nüblingturnhalle, auf deren bisheriger Fläche Wohnungen geplant sind und das sogenannte Häcker-Areal an der Keplerstraße zugunsten neuer UWS-Wohnungen. In den Neubaugebieten Ulm wurden insgesamt 65 Wohnbaugrundstücke verkauft, Platz für rund 180 neue Wohneinheiten. Veräußert wurden auch acht Gewerbe- und Industriegrundstücke mit einer Fläche von 4,2 Hektar.

Wie geht es nun weiter? Ab 2014 sollen auch in neuen Wohnbaugebieten Grundstücke zum Verkauf angeboten werden. Schwerpunkt des Wohnungsbaus ist Böfingen, wo insbesondere durch den Verkauf von 14 Geschossbaugrundstücken im Lettenwald ein wichtiger Beitrag zur Wohnungsversorgung geleistet werden soll. Allein durch diese „Geschossbauoffensive“ in Böfingen, so Ulrich Soldner, Leiter der Abteilung Liegenschaften und Wirtschaftsförderung, gebe es künftig in Ulm rund 300 Wohnungen mehr.

Ein weiterer Schwerpunkt ab 2015/16 werde auch die Lindenhöhe, wo gerade der Grunderwerb für den dritten Bauabschnitt abgeschlossen wurde. Dort ist Platz für 30 Bauplätze sowie 20 Wohneinheiten in einem Geschossbau. (az)

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