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17.01.2019

Stimmenkönig Roth will Stadtrat bleiben

Hans-Walter Roth

Politiker pausierte nach Herzinfarkt

Nach einem Herzinfarkt, den er im Oktober erlitten hatte, kehrt der Stadtrat Hans-Walter Roth im Februar wieder auf die kommunale politische Bühne zurück: Der Ulmer Augenarzt, Stimmenkönig der CDU, hält sich derzeit in einer Reha-Klinik im Allgäu auf. Die behandelnden Ärzte hatten anfangs gesundheitliche Bedenken gegen eine weitere Kandidatur Roths für den Ulmer Gemeinderat geäußert, der am 26. Mai gewählt wird. Inzwischen haben sie gegen eine erneute Kandidatur nichts mehr einzuwenden, weil sich Roth auf dem Weg der Besserung befindet.

Hans-Walter Roth teilt mit, dass er sich wieder um ein Mandat bewerben wird; die Fraktion platzierte ihn auf Platz 3 der Nominierungsliste, hinter dem Fraktionsvorsitzenden und Rechtsanwalt Thomas Kienle und der Informatikerin Barbara Münch, die Vorsitzende des CDU-Stadtverbands ist. Roth, der im Ulmer Gemeinderat als Experte für Stadtgeschichte und Stadtarchäologie gilt, ist seit 30 Jahren unter anderem im Ausschuss für Bildung und Soziales tätig. Er vertritt die Rettungsdienste und die Feuerwehr im Gemeinderat und ist auch im Internationalen Ausschuss tätig. „Gerade jetzt sind meines Erachtens in den Kommunen Mandatsträger erforderlich, die über eine langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Sozialpolitik verfügen“, erklärt er.

Als Ziele, die er in seiner Tätigkeit im Ulmer Gemeinderat erreichen möchte, nennt Hans-Walter Roth den Ausbau der Wilhelmsburg zu einem Technikmuseum und eine langfristige Sicherung des Erbes von Albert Einstein. Ein erklärtes Ziel ist ihm auch die Uraufführung des Ulmer Oratoriums von Marios Joannou Elia. Roth sieht hier eine klare Verpflichtung der Stadt; die Pläne nehmen inzwischen Form an, sagt er. (köd)

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