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Versammlung

30.01.2020

Wachwechsel bei der Feuerwehr

Den Kommandantenhelm gibt Georg Thalhofer (Mitte) unter den Augen des Vorsitzenden Dieter Müller (rechts) an seinen Nachfolger Martin Müller als symbolische Geste weiter.
Bild: Ursula Katharina Balken

Die Einsatzkräfte in Illerberg-Thal haben einen neuen Kommandanten. Nach 18 Jahren gibt Georg Thalhofer die Verantwortung an Martin Müller weiter

Bei der Freiwilligen Feuerwehr Illerberg-Thal hat sich ein Wachwechsel vollzogen. Nach 18 Jahren gibt Kommandant Georg Thalhofer die Verantwortung ab. Seine Nachfolge tritt Martin Müller, 31, an. Bürgermeister Karl Janson dankte Thalhofer für sein außergewöhnliches Engagement, denn der scheidende Kommandant hatte sich vor allem für den Bau eines neuen Gerätehauses eingesetzt sowie ihm auch die technische Ausstattung der Wehr ein Anliegen war. Unterstützt wurde er von Dieter Müller, stellvertretender Kommandant. Auch er zog sich aus diesem Amt zurück, an seine Stelle tritt jetzt Michael Strobel, 28 Jahre alt.

Im Sportheim Illerberg zog Thalhofer Bilanz. 42 Feuerwehrleute, davon fünf Frauen, setzten sich für Sicherheit und Schutz der Bürger ein. Die Gründung einer Kinderfeuerwehr habe sich als effektiv erwiesen. Im Augenblick gibt es 23 Mädchen und Buben, die sich mit kindgerechten Übungen mit den Aufgaben der Feuerwehr vertraut machen. „Da sind die Weichen für die Zukunft richtig gestellt“, sagte Thalhofer, „vor allem, weil einige Kinder bereits zur Jugendfeuerwehr wechseln konnten.“ Die „große“ Wehr leistete Hilfe bei 49 Einsätzen und absolvierte insgesamt 456 Arbeits- und Unterrichtsstunden. In diesem Jahr steht die Umstellung der Alarmierung an. Es soll 50 digitale Meldeempfänger geben, berichtete Thalhofer. Im Herbst könne die digitale Alarmierung in Betrieb gehen. Auch müsse daran gedacht werden, das 24 Jahre alte Mehrzweckfahrzeug durch ein neues zu ersetzen. Abschließend erklärte Thalhofer, allein könne ein Kommandant eine Wehr nicht führen. Deshalb sei er den zahlreichen Helfern dankbar, die ihm in all den Jahren zur Seite gestanden haben. Dazu gehöre auch ein gutes kameradschaftliches Verhältnis untereinander. Dass die Stadt stets die Belange der Feuerwehr im Auge gehabt habe, sei eine besondere Freude und auch Ansporn, sich für die gute Sache einzusetzen. „Wir haben heute in der Stadt Vöhringen bestens ausgerüstete Feuerwehren.“ In der Stadt gibt es die Vöhringer Feuerwehr, den Löschzug Illerzell sowie die Freiwillige Feuerwehr Illerberg-Thal. Bürgermeister Karl Janson bedankte sich beim scheidenden Kommandanten Thalhofer. Er habe sich seiner Aufgabe mit Tat und Kraft gewidmet. Bei der Erarbeitung eines Feuerwehrbedarfsplans sei er maßgeblich beteiligt gewesen. Dank für sein Engagement richtete Janson auch an Dieter Müller, der sein Amt als stellvertretender Kommandant mit ganzem Herzen ausgeübt habe. Er wird der Illerberger Wehr weiterhin als Vorsitzender treu bleiben. Dass Müller maßgeblich an der Gründung der Kinderfeuerwehr beteiligt gewesen sei, verdiene besondere Anerkennung, sagte Janson.

Jugendwart Michael Strobel berichtet von den Übungen der Junioren. Das soziale Engagement der Jugendlichen und Kinder lobte Strobel. 34 Pakete für Hilfsbedürftige seien auf den Weg gebracht worden. Alles in allem, sagte der Vorsitzende Müller, war es ein erfolgreiches Jahr. Kreisbrandrat Bernhard Schmidt schloss sich dem allgemeinen Dankeschön an und sagte, er habe die verlässliche Arbeit von Kommandant Thalhofer – auch als Ansprechpartner für die Wehr – sehr geschätzt. Für die 20-jährige Dienstzeit wurde Martin Müller ausgezeichnet.

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