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Neu-Ulm
09.05.2022

Hilflos im Gras schlafend: Polizei nimmt Betrunkenen in Pfuhl in Gewahrsam

Die Polizei wollte den 64-Jährigen in Schutzgewahrsam nehmen.
Foto: Jens Büttner, dpa (Symbolbild)

Als es anfing zu regnen, wollte die Polizei den betrunkenen Mann in "Schutzgewahrsam" nehmen. Das scheint dem Mann nicht gepasst zu haben.

Ein 64-Jähriger soll am Sonntagnachmittag in einer Kleingartenanlage in der Hauptstraße in Pfuhl seinen Rausch ausgeschlafen haben. Weil er im Gras liegend hilflos gewirkt haben soll, wurde die Polizei gerufen. Mit dem einsetzenden Regen wollten die Beamten ihn in "Schutzgewahrsam" nehmen. Dabei soll sich der Mann aber gewehrt und sich gegenüber den Polizisten aggressiv verhalten haben.

Auf dem Weg zum Polizeiauto sei der Betrunkene aggressiv geworden, habe nach dem Handgelenk eines 27-jährigen Polizisten gegriffen und es festgehalten. Der Beamte habe sich jedoch selbst aus dem Griff befreien können.

Um weitere Gewalttätigkeiten zu unterbinden, hätten die Polizeibeamten den Mann fesseln wollen. Dagegen habe er sich aber vehement gesperrt, sodass beim Anlegen der Handfesseln erhöhter Kraftaufwand notwendig war, heißt es im Polizeibericht. Verletzt wurde hierbei niemand.

Auf dem Weg zur Dienststelle soll der Mann die eingesetzten Beamten beleidigt und bedroht haben. Auf dem Revier soll sich der Mann ein wenig beruhigt haben. Dann konnte er seiner Ehefrau übergeben werden. Gegen den 64-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Polizeibeamte, versuchte Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung eingeleitet. (AZ)

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