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Bundesliga

30.01.2015

Auf dem Weg nach oben

Der Ulmer Isaiah Philmore befindet sich seit einigen Wochen mit seinen Leistungen klar auf dem Weg nach oben. Auch im heutigen Heimspiel gegen die Crailsheim Merlins dürfte er gute Einsatzzeiten erhalten.
Bild: Horst Hörger

Der Ulmer Isaiah Philmore wartete zuletzt meist mit guten Leistungen auf und hat seinen Platz im Team gefunden.

Von Stefan Kümmritz

Im Hinspiel in Crailsheim erzielte Isaiah Philmore von den Ulmer Bundesliga-Basketballern in den 8:40 Minuten, die er eingesetzt war, zwei Punkte und blieb ohne Rebound. Alles spricht dafür, dass der 25-jährige 2,03-Meter-Mann heute im Rückspiel in der Neu-Ulmer Ratiopharm-Arena (Beginn 18.30 Uhr) bei mindestens gleich langer Einsatzzeit ein besseres Ergebnis vorweist. Denn Isaiah Philmore scheint jetzt im Team endgültig angekommen zu sein.

In letzter Zeit hat der athletische Sohn einer deutschen Mutter und eines amerikanischen Vaters auf sich aufmerksam gemacht. In der Eurochallenge in Brindisi war Philmore mit 16 Punkten zweitbester Ulmer hinter Jaka Klobucar (17) und holte vier Rebounds. In Göttingen erzielte er neun Punkte und holte wieder vier Rebounds. Gegen Frankfurt standen für ihn zehn Punkte zu Buche, und zuletzt in Hagen steuerte er zehn Punkte und sieben Rebounds zum Erfolg bei. „Es hat bei Isaiah etwas gedauert, bis er ins Team gefunden hat“, sagt Trainer Thorsten Leibenath. „Aber er hat jetzt ein paar positive Leistungen in Folge gezeigt, ich entdecke bei ihm Konstanz.“ Der Spieler selbst meint: „Ich musste mich erst daran gewöhnen, wie man in Deutschland spielt. Im Sommer war ich verletzt. Ich musste mich aufbauen. Aber der Trainer hatte Vertrauen in mich.“

Isaiah Philmore begann mit dem Basketball erst als 15-Jähriger an der Highschool in Kansas/USA. In seinem ersten Spiel erzielte er 56 Punkte und 20 Rebounds. Das wird er hier kaum wiederholen, dazu sind die Gegner zu stark, auch die Crailsheimer als Tabellenletzter. Mal sehen, ob Philmore, der von der Xavier University nach Ulm kam, es einmal seinem Teamkollegen Adam Hess gleichtun kann. Der bestreitet heute sein 250. Bundesligaspiel.

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