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14.06.2010

Nur eines der Ulmer Asse sticht

Nur eines der Ulmer Asse sticht

Böblingen Mit einem Titel für Mathias Brugger im Weitsprung und vier Bronzemedaillen reisten die Leichtathleten des SSV Ulm 1846 von den baden-württembergischen Meisterschaften in Böblingen zurück an die Donau. Vor allem am zweiten Tag litten die Leistungen vor allem im Sprint am zum Teil böigen Gegenwind.

Das Wettkampfwochenende begann für die Starter des SSV Ulm 1846 mit einer Hiobsbotschaft: Stefanie Saumweber aus Bühl hatte sich im Training am Oberschenkel verletzt und musste so ihre Titel im Hürdensprint und Weitsprung kampflos abgeben.

Dafür stach das zweite Ulmer Ass: Im Weitsprung konnte Mathias Brugger mit einem Satz auf 7,09 Meter im letzten Durchgang den Sprintsieger Moritz Riekert (Metzingen) noch ausstechen, der zuvor mit 6,95 Metern geführt hatte. Auch im Hürdensprint zeigte Brugger seine starke Form: Trotz Gegenwindes gelang ihm im Finale ein starkes Rennen, das mit neuer Bestzeit von 14,56 Sekunden auf dem Bronzerang endete. Im Kugelstoßen kam er mit 13,89 Metern in die Nähe seiner Bestleistung und auf Rang acht, wohingegen er mit 42,54 Metern im Diskus doch deutlich hinter seinen Möglichkeiten blieb.

Wurftrainer Michael Lischka wollte es den Jungen noch mal zeigen und lag sogar kurzzeitig in Führung. Am Ende musste er sich mit 54,83 Metern mit der Bronzemedaille begnügen.

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In Topform zeigte sich Sprinterin Vera Freitag. Bei idealen Bedingungen steigerte sie sich am ersten Tag über 100 Meter von 12,71 über 12,65 auf 12,61 Sekunden und erreichte Rang acht. In ihrer Spezialdisziplin, den 200 Metern, lief sie am zweiten Tag bei leichtem Gegenwind neue Bestzeit mit 25,73 Sekunden. Bei schlechteren Windbedingungen kam sie im Endlauf nicht mehr an diese Zeit heran, sicherte sich aber mit 26,05 Sekunden eine nicht erwartete Bronzemedaille.

Die Vöhringer Sprint-Zwillinge Martina und Julia Riedl, die außer Konkurrenz die 200 Meter mitliefen, mussten bei starkem Gegenwind mit 24,59 bzw. 25,03 Sekunden zufrieden sein.

Auch zur letzten Bronzemedaille trug Vera Freitag bei, allerdings klappte in der Staffel der letzte Wechsel mit Jana Tromsdorf nicht, sodass mit 50,35 Sekunden die erhoffte Norm für die deutsche Jugendmeisterschaft nicht erreicht wurde. Nina Moll und Lisa Deschle hatten das Ulmer Quartett zuvor gut in Position gebracht.

Eine weitere Bronzemedaille verpasste Lisa Deschle über 400 m Hürden. Sie fand bei dem böigen Wind ihren Rhythmus überhaupt nicht und kam trotz starkem Finish mit 66,55 nur auf Rang vier ins Ziel. Nicole Klein kam mit 67,63 auf den neunten Platz.

Über die kurze Hürdenstrecke erreichte Timm Berndorfer bei den Männern mit 15,67 Sekunden das Finale. Dort kam er mit 15,94 auf Platz sechs. Die gleiche Platzierung erreichten auch Marvin Magg und Maximilian Seltmann. Magg stellte im Stabhochsprung mit 4,20 Metern seine Bestleistung ein, Seltmann blieb im Dreisprung mit 12,73 Metern knapp dahinter. Magg glänzte als B-Jugendlicher auch mit dem schwereren Speer, den er auf 52,31 Meter hinaus segeln ließ und damit auf Rang fünf kam.

Die ebenfalls aus lauter B-Jugendlichen bestehende Sprintstaffel mit Seltmann, Magg, Marco Moll und Mario Habedank verpatzte dagegen die Generalprobe für die kommenden Woche anstehenden B-Jugendmeisterschaften und wurde wegen eines Wechselfehlers disqualifziert. (chu)

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