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Hockey

12.02.2018

SSV bleibt drin

Die Ulmer sichern sich einen Spieltag vor Schluss den Klassenerhalt

Durch einen 6:5-Sieg beim Lieblingsgegner SV Böblingen haben sich die Hockeyspieler des SSV Ulm 1846 bereits einen Spieltag vor Saisonende die Zugehörigkeit zur 2. Regionalliga gesichert und die Abstiegsgefahr gebannt.

Etwa 40 mitgereiste Fans im Rücken machten das Spiel in Böblingen fast zu einem Heimspiel für die Ulmer. Das Team von Trainer Sascha Heinrich war mit breiter Brust nach Böblingen gereist und startete hoch motiviert in die Partie. Verzichten musste Heinrich auf die beiden Stürmer Fabian Braun und Christian Pluta. Verletzungsbedingt hatten beide die Reise nach Böblingen erst gar nicht angetreten.

Friedrich Schmitz und der gerade erst 18 gewordenen Jugendspieler Carl-Johann Pätzmann, der insgesamt ein starkes Spiel zeigte, schossen die Ulmer dann auch schnell mit 2:0 in Führung. Selbstvertrauen und eine technische Überlegenheit konnte man den Ulmern deutlich anmerken, während die Gastgeber tief in der eigenen Hälfte agierten und bis zur Pause den Ulmer Torhüter Clemens Ulrich nur einmal überwinden konnten. Ulrich, der eine starke Leistung bot, konnte in dieser ersten Spielhälfte auch einen 7-Meter der Böblinger halten. Mit seinem zweiten Tor zum 3:1 markierte Schmitz den Pausenstand.

Die zweite Spielhälfte begann vielversprechend. Kapitän Johannes Richter und erneut Carl-Johann Pätzmann bauten den Ulmer Vorsprung zum 5:1 aus. Anstatt mit der nötigen Ruhe das Spiel souverän zu Ende zu spielen, spielte man nun plötzlich überhastet und es schlichen sich Fehler ein, die den Böblingern die Anschlusstreffer zum 4:5 ermöglichten. „In dieser Phase waren wir nicht griffig genug und haben uns das Leben durch hektisches Spielen selbst schwer gemacht“, meint Trainer Heinrich in der Nachbetrachtung.

Ein Treffer ins leere Böblinger Tor zum 6:4 des Ulmer Kapitäns Johannes Richter sicherte jedoch schlussendlich die drei Punkte und damit den Klassenerhalt. Der erneute Anschlusstreffer zum 6:5 kurz vor Spielende konnte die Ulmer dann nicht mehr in Bedrängnis bringen. (az)

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