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30.07.2018

Vöhringen hat eine deutsche Meisterin

Unerwartetes Gold: Svenja Pfetsch vom SC Vöhringen.
Bild: Horst Hörger

Svenja Pfetsch holt Titel über 200 Meter

Auf eine Medaille für Svenja Pfetsch bei den deutschen Jugendmeisterschaften der Leichtathleten in Rostock hatte man beim SC Vöhringen gehofft, von Gold in der Altersklasse U18 hatte man nur geträumt. Aber die Sprinterin holte sich gestern tatsächlich den Titel über 200 Meter in 24,27 Sekunden. Es war der größte Erfolg für den Verein, seit Martina Riedl vor neun Jahren deutsche Meisterin ebenfalls über 200 Meter geworden war.

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Svenja Pfetsch lief schon im Vorlauf bei leichtem Rückenwind mit 24,18 Sekunden die schnellste Zeit. Ganz erreichte sie die im Finale nicht mehr, was vor allem daran lag, dass der Wind im Endlauf von vorne kam. Aber letztlich setzte sich die 17-Jährige deutlich durch und hinterher sagte sie: „Ich wusste, dass ich eine Medaille erreichen kann, aber mit dem Sieg war nicht zu rechnen. Als ich aber aus der Kurve kam und vorne lag, dachte ich: Jetzt einfach nur durchziehen und niemanden mehr vorbeilassen.“ Auf den Plätzen zwei und drei landeten Mona Mayer vom MTV Ingolstadt in 24,41 Sekunden und Vorjahressiegerin Talea Prepens vom TV Cloppenburg (24,64), die vor einem Jahr noch Weltmeisterin war.

Salome Kirchner schaffte in der Altersklasse U20 den Einzug in den Endlauf über 1500 Meter, womit auch die zweite Läuferin des SC Vöhringen ihr Ziel bei der deutschen Meisterschaft erreicht hat. Letztlich wäre für sie sicher sogar ein noch besseres Ergebnis möglich gewesen als dieser zwölfte und letzte Platz im Finale in 4:57.42 Minuten. Aber in einem zu Beginn taktischen und eher langsamen Rennen ergriff Kirchner nach etwa 300 Metern die Initiative, setzte sich an die Spitze und machte Tempo. Dieser forschen Gangart musste sie am Ende Tribut zollen.

Eugen Buchmüller war trotzdem überglücklich. „Mit einer Goldmedaille und einer Endlaufteilnahme waren das für uns perfekte deutsche Meisterschaften“, schwärmte der Trainer des SC Vöhringen, bevor er sich mit seinen Schützlingen auf die beinahe neunstündige Heimfahrt machte. (pim)

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