Es waren zwei angespannte Jahre für die Ulmer KZ-Gedenkstätte Oberer Kuhberg. Ihrer primären Aufgabe durfte sie pandemiebedingt nur in eingeschränktem Maße nachkommen. Sie will am historischen Ort die Gräueltaten des nationalsozialistischen Regimes darstellen und zur Reflexion über den Wert demokratischer Systeme anregen. "Wir konnten zumindest digitale Rundgänge anbieten", sagt die Leiterin des Dokumentationszentrums Nicola Wenge. Die Eindringlichkeit des Ortes könne damit aber natürlich nicht vermittelt werden. Nun hofft die Gedenkstättenleitung auf bessere Zeiten – und stellt sich mit digitalen Projekten für die Zukunft der Geschichtsvermittlung auf.
Ulm