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Ein Schaden für alle Beteiligten

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Kommentar Von Manfred Rinke
16.09.2019

Noch bevor der Kommunalwahlkampf richtig begonnen hat, haben die Freien Wähler in Neuburg ein Problem. Was steckt hinter dem Kasperltheater?

Da hat der Wahlkampf noch gar nicht richtig angefangen, sind die Freien Wähler in Neuburg auf dem besten Weg, sich selbst und vor allem ihren möglichen OB-Kandidaten zu demontieren. Was hinter dem Kasperltheater steckt, kann nur vermutet werden.

Tatsache ist, dass Klaus Brems bislang zumindest intern keinen Hehl daraus gemacht hat, dass er Florian Herold als Bewerber für den Chefsessel im Rathaus wenig Chancen einräumt. Allerdings schenkte ihm die überwiegende Mehrheit im 20-köpfigen Vorstand bei der Wahl gegen Frank Thonig das Vertrauen. Dass der interne Zwist nun auf diese Weise in die Öffentlichkeit getragen wird, schadet allen Beteiligten: Herold, Brems und den Freien Wählern in der Stadt. Dessen muss sich der lang gediente Partei-Frontmann Klaus Brems bewusst sein.

Und wie soll es jetzt weitergehen? Sollen die Mitglieder Florian Herold noch als Herausforderer von Amtsinhaber Bernhard Gmehling wählen? Will er sich das selbst überhaupt noch antun? Hat Klaus Brems vielleicht einen anderen Kandidaten an der Hand? Oder will er versuchen, den schon einmal abgewählten Frank Thonig als gemeinsamen WIND- und FW-Kandidaten ins Rennen zu schicken? Viele Fragen, über deren Antworten nur gemutmaßt werden kann. Ein professionell geführter Wahlkampf sieht auf alle Fälle anders aus.

Lesen Sie dazu auch den Artikell "Neuburg: Zoff bei den Freien Wählern wegen OB-Kandidat" von Manfred Rinke

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