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Bergheim

27.02.2018

Eine neue Heimat gefunden

Stephan Schmidt (von links) wohnt mit seiner Frau Carolin und Tochter Matilda seit 2017 in Bergheim. Am Samstag informierte er sich bei Steve Schedukat und Stephanie Speth über die Ortsfeuerwehr.
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Stephan Schmidt (von links) wohnt mit seiner Frau Carolin und Tochter Matilda seit 2017 in Bergheim. Am Samstag informierte er sich bei Steve Schedukat und Stephanie Speth über die Ortsfeuerwehr.
Bild:  Xaver Habermeier

Zum ersten Mal heißt auch die Gemeinde Bergheim ihre neuen Bewohner willkommen. Wer zu den neuen Einwohnern gehört.

„Eigentlich haben wir uns hierher verirrt. Aber dank Immobilienanzeigen sind wir in Bergheim fündig geworden, haben ein Haus gekauft, wohnen seit 2017 hier und fühlen uns sehr wohl.“ Stephan Schmidt ist einer von 250 Bürgern, die seit 2014 in die Gemeinde Bergheim gezogen sind. Davor lebte er mit seiner Frau Carolin und Tochter Matilda (acht Monate) in einer Wohnung in Ingolstadt. Am Samstag lernte die Familie ihre neue Heimat beim Neubürgerempfang ein Stückchen besser kennen. Die Veranstaltung war eine Premiere und das Angebot nutzten viele Neubürger.

Angesichts der vielen Einladungen an insgesamt 250 neue Bürger, die seit Mai 2014 nach Bergheim, Unterstall oder Attenfeld gezogen sind, hatten die Interessierten fünf Stunden lang die Möglichkeit für einen Besuch im Gemeindezentrum. Vertreter aller Vereine und Gruppen aus der Gemeinde waren vor Ort, um den persönlichen Kontakt zu den neu Zugezogenen zu suchen. Daraus ergaben sich laut Bürgermeister Tobias Gensberger interessante Gespräche und erste Kontakte.

Empfangen wurden die Gäste von einem Ensemble des Musikvereins Bergheim, bevor das Gemeindeoberhaupt mit Grußworten eröffnete. 1950 Einwohner zähle Bergheim mittlerweile – Tendenz steigend. „Das liegt auch an den neuen Baugebieten in Bergheim und Unterstall sowie an den in jüngster Zeit genehmigten Bauanträgen“, betonte Gensberger. Dabei würden nicht nur Auswärtige in die Gemeinde ziehen, sondern auch Bergheimer, die nach einem kurzen Ortswechsel in ihrer alten Heimat sesshaft werden möchten.

Eine Gemeinde müsse laut Gensberger für seine Einwohner attraktiv sein. Dazu zählen neben den Vereinen und Gruppen Einrichtungen für Kinder. „Gut angenommen wird auch der Dorfladen in Bergheim“, so der Bürgermeister. Das Geschäft ist beispielsweise für Benjamin Brinkhaus wichtig. Zum Empfang war er mit Tochter Mia gekommen. „Die Mama ist in der Arbeit“, sagte er. Dem jungen Vater gefällt es in Bergheim sehr gut. „Wir haben hier ein altes Haus gekauft. In Eigenarbeit wird es kernsaniert, was sehr viel Arbeit macht“, so Brinkhaus. Sobald das Heim fertig ist, möchte die Familie Anschluss an das Dorfleben suchen, etwa über Vereine. „Das kann ich mir sehr schön vorstellen“, sagt er.

Ein neues Haus gebaut hat die vierköpfige Familie Pfleghaar in Unterstall. „Wir haben davor in Buxheim gewohnt und über private Wege von einem Bauplatz in Unterstall erfahren“, erzählt Marina Pfleghaar. Ihr Gatte Dominik setzt drauf, dass das Umfeld hier sehr schön sei, auch für die beiden Kinder Julian (2) und Elena (1). Bürgermeister Tobias Gensberger freute sich über solche Antworten. Für ihn ist am Samstag das Konzept des ersten Neubürgerempfangs aufgegangen. Deshalb soll es künftig auch alle zwei Jahre wiederholt werden.

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