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Hollenbach

08.07.2019

Freiwillige Feuerwehr Hollenbach feiert Jubiläumsfest

Der 1. Hollenbacher Feuerwehrdreikampf war eine Mordsgaudi für die ganze Familie.
Bild: Doris Bednarz

Die Freiwillige Feuerwehr Hollenbach besteht seit 140 Jahren. Das wurde am Sonntag gefeiert. 1. Hollenbacher Feuerwehrdreikampf wurde zu einer Mordsgaudi.

Mit einem kleinen, aber gelungenen Fest für die ganze Familie feierte die Freiwillige Feuerwehr Hollenbach ihr 140-.jähriges Jubiläum. Beim 1. Hollenbacher Feuerwehrdreikampf am Nachmittag konnte jeder mitmachen, selbst die Jüngeren und, nachdem während des Mittagessens noch mal kräftig die Werbetrommel gerührt wurde, traten sage und schreibe 15 Dreier-Gruppen zum Wettkampf an.

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Sowohl für die Teilnehmer als auch für die Zuschauer wurde der Wettbewerb eine Mordsgaudi. Am Ende lagen zwei Damen-Teams ganz vorn: Es siegten die „Kräuterhexen“ des ansässigen Gartenbauvereins, die nur durch ein Stechen das Team „Do samma“ aus Dinkelshausen auf Platz zwei verwiesen. Der dritte Platz ging an das Team „Knödelstampf“ aus Hollenbach.

Die Gäste bei der Jubiläumsfeier der Freiwilligen Feuerwehr Hollenbach begrüßten die Vereine und deren Fahnenabordnungen mit viel Applaus.
Bild: Doris Bednarz

Hollenbach: Regen beim Fest der Freiwilligen Feuerwehr

Leider spielte am Vormittag das Wetter nicht ganz mit und der eigentlich für draußen geplante Festgottesdienst wurde nach einem heftigen Schauer kurzfristig in die Hollenbacher St.-Quirinus-Kirche verlegt. Pfarrer Thomas Brom kam in seiner Predigt auf die Fahnen der Feuerwehrleute zu sprechen, die oft mit dem Spruch „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ versehen sind. Er lobte den Mut und die Entschlossenheit, die ein Feuerwehrmann im Einsatz aufbringen und handeln muss. Zum Glück warte zu Hause seine Familie, die ihn auffange und sein Tun wertschätze.

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Nach dem Gottesdienst marschierten die Fahnenabordnungen mit ihren prächtigen farbenfrohen Standarten, angeführt von der „Blech-Buam-Musi“ durchs Dorf zum Gemeinschaftshaus, wo die Feuerwehren Dinkelshausen, Fern- und Nähermittenhausen, Seiboldsdorf, der Schützenverein „Tell“ Hollenbach, der Gartenbauverein und der Burschenverein nebst Mädchengruppe beim Hereinspielen mit großem Hallo und viel Applaus begrüßt wurden.

Auf einer Versammlung am 17. Februar 1879 gründeten 20 Gemeindebürger die Freiwillige Feuerwehr Hollenbach, kann man der Chronik, die anlässlich der 125-Jahr-Feier im Jahr 2004 erschien, entnehmen. Sie gehört also neben Ehekirchen und Seiboldsdorf zu den ältesten Wehren im Gemeindebereich und ist mit 49 passiven und 50 aktiven Mitgliedern bestens für den Notfall gerüstet.

Die „Kräuterhexen“ aus Hollenbach siegten vor „Do samma“ aus Dinkelshausen und dem Team „Knödelstampf“.
Bild: Doris Bednarz

Hollenbach: Freiwillige Feuerwehr bedankt sich bei Helfern

„Wie die Zeit vergeht“, scherzte Michael Brendel, 1. Vorsitzender der FFW Hollenbach, in seinen Grußworten und bedankte sich bei allen Helfern, die zum Gelingen der Jubiläumsfeier beigetragen hätten. Ehekirchens 2. Bürgermeister Thomas Bednarz würdigte die gute Erste-Hilfe-Ausbildung der Feuerwehr, um am Einsatzort optimal vorbereitet zu sein.

Kreisbrandinspektor Peter Mayer gratulierte im Namen der Kreisbrandinspektion und des Kreisbrandrats Stefan Kreitmeier zum Jubiläum. „140 Jahre Feuerwehr heißt 140 Jahre organisierter Brandschutz“, lobte Mayer. „Es hat sich in der Zeit vieles verändert, Ausrüstung und Schutzkleidung sind besser geworden. Was sich nicht geändert hat, sind die Menschen, die ehrenamtlich aktiven Dienst leisten“, bemerkte er.

Nach dem Spanferkelessen gingen die 15 Dreikampf-Mannschaften gestärkt an den Start. Die erste Aufgabe war gar nicht so einfach, aber auch die Kindergruppen meisterten sie bravourös. Mit einer alten Holzschubkarre, in dem eine Person mit zwei gefüllten Wasserbechern saß, sollte ein Parcours absolviert werden. Das Ziel war, möglichst wenig Wasser zu verschütten. Die zweite Station erforderderte ein gutes Auge und eine ruhige Hand. Mit einer alten Kübelspritze musste ein Liter Wasser durch eine Öffnung in einen Behälter. Beim C-Schlauch-Flechten hatten eindeutig die Frauen das glücklichere Händchen.

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