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19.01.2017

Gut acht Kilo Fisch für jeden Angler

Der Fischereiverein Rennertshofen hat einen neuen Vorstand gewählt: (vorne von links) Eduard Pickhard, Manfred Herbinger, Klaus Zawinell und Willi Maillinger. Hinten von links: Ronald Kelsch, Stefan Knoll, Jörg Stachel, Odo Utschig und Johannes Schwarz.
Bild: Michael Geyer

Der Fischereiverein Rennertshofen hat vergangenes Jahr fast 800 Fische an Land gezogen. Vorsitzender bleibt Klaus Zawinell

74 Angler, darunter fünf Jugendliche, konnte Vorsitzender Klaus Zawinell zur Jahresversammlung des Fischereivereins Rennertshofen in der Schlossgaststätte in Bertoldsheim begrüßen. Der Verein hat derzeit 236 Mitglieder, davon kommen 83 aus dem Gemeindegebiet, 63 sind Auswärtige, 24 Jugendliche und 66 passiv. Acht Personen warten auf eine Aufnahme in den Verein.

Zawinell erinnerte in seinem Rückblick an die wichtigsten Vereinsaktivitäten: Ein Höhepunkt des Jahres war wieder das Königsfischen, wo sich Viktor Maier aus Rennertshofen mit einem 15-Kilo-Schuppenkarpfen und Pascal Juen mit einem Spiegelkarpfen mit 8250 Gramm die Königs- bzw. Jugendkönigswürde sicherten. Zweimal hielt der Verein ein Forellenfischen ab, zum Anfischen am Palmsonntag am Krautgarten und zum Abfischen am Hatzenhofener Weiher. Am Karfreitag grillten die Fischer Makrelen und beim Marktfest in Rennertshofen boten sie Fisch- und Lachssemmeln, Steckerlfisch und geräucherte Forellen an, hatten jeweils einen guten Umsatz und brachten damit viel Geld in die Vereinskasse.

Wie Gewässerwart Jörg Stachel berichtete, betrug der letztjährige Fischbesatz 1475 Kilogramm, was die Vereinskasse mit 9731 Euro belastete. Hauptsächlich wurden Karpfen, Forellen, Hechte und Zander eingesetzt. Der vom Verein gepachtete Stepperger Dorfweiher erwies sich mit 250 Kilo Besatzfischen wieder einmal als ergiebige Nachschubquelle. Der Weiher macht allerdings den Fischern auch Sorgen, denn er verliert Wasser über eine undichte Stelle, die noch repariert werden muss. Etwas weniger als die eingesetzte Menge ziehen die Fischer erfahrungsgemäß auch wieder heraus. Aus dem Jahr 2015 hatte Jörg Stachel 144 Fangblätter erhalten, die eine Gesamtbeute von 782 Fischen mit einem Gesamtgewicht von 1252 Kilogramm auflisteten. Im Schnitt hatte also jeder Angler 8,69 Kilogramm Fisch angelandet. Die am häufigsten gefangene Art war wieder der Karpfen mit gut 700 Kilogramm, dann folgten Hecht mit rund 260 Kilo und Forelle mit rund 180 Kilo. Drei Fischereiaufsichten waren auf 42 Kontrollgängen unterwegs und mussten nur geringfügige Verstöße anmahnen, konnte Peter Tyroller berichten. Jedes aktive Mitglied ist zu sechs Arbeitsstunden im Jahr verpflichtet. 820 Stunden wurden in 18 Arbeitseinsätzen geleistet.

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Recht aktiv war auch die Jugendabteilung. Jugendleiter Daniel Mayr und Eduard Pickhard berichteten von einem zweitägigen Ausflug zur Altmühl. Dort lernten die Nachwuchsfischer, wie man schmackhafte Boilies herstellt und beim Karpfenfischen einsetzt. Weitere Ausflüge führten an die Ussel zum Forellenfischen und nach Trugenhofen, wo man das Räuchern von Forellen und Aalen erlernte.

Kassier Georg Wenninger, der das Amt 15 Jahre lang innehatte, trat nicht mehr zur Wahl an. Ihm bescheinigte Kassenprüfer Josef Müller eine tadellose Arbeit. Die Kasse sei wie immer korrekt geführt.

Unter der Leitung von Leo Schiller wurden die Neuwahlen zügig durchgeführt. Der Posten des Schriftführers konnte nicht besetzt werden. Deswegen übernahm Vorsitzender Klaus Zawinell auch noch dieses Amt und konnte dafür seine Funktion als Arbeitseinsatzleiter an Stefan Knoll abgeben.

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