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08.11.2017

Premiere eines Stücks von Paul Maar

„In einem tiefen, dunklen Wald“ ist in Ingolstadt zu sehen

Das Stück „In einem tiefen, dunklen Wald“ von Paul Maar feiert am Samstag, 18. November, um 18 Uhr Premiere im Großen Haus des Stadttheaters Ingolstadt.

Prinzessin Henriette-Rosalinde-Audora ist schön, aber auch ein bisschen arrogant. Und obwohl sie unbedingt heiraten will, sind ihr alle Kandidaten für den Posten des Ehemanns zu doof. Um einen echten, tollen, heldenmütigen Prinzen an Land zu ziehen, beschließt sie also, sich von einem Untier entführen zu lassen; ihr tapferer Befreier soll ihre Hand und auch die Hälfte des Reichs bekommen. Nur leider geht der Plan nicht so richtig auf. Das Untier – ein Vegetarier womöglich? – hat mehr Interesse an Henriette-Rosalinde-Audoras Pralinen als an ihr, woraufhin sich die Prinzessin selbst in seine Höhle entführen muss. Etliche Prinzen scheitern an der Befreiung, dafür taucht eine Prinzessin in Männerkleidern als Retterin auf und sogar ein Küchenjunge versucht sein Glück.

Paul Maar, dessen 80. Geburtstag das Stadttheater mit einem großen Kinderfest vor der Premiere feiert, hat mit „In einem tiefen, dunklen Wald“ ein modernes Märchen geschaffen, das mit viel Komik klassische Motive des Genres aufbricht. 1999 veröffentlicht, erhielt es in der Bearbeitung von Christoph Gottwald und dem Theater Pfütze den Bayerischen Kindertheaterpreis. Die Fassung liegt auch der Ingolstädter Inszenierung durch Tobias Hofmann zugrunde.

Tobias Hofmann studierte Komposition am Konservatorium von Rotterdam und Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Nach einem Erstengagement in Karlsruhe arbeitete er freischaffend als Bühnenmusiker und Schauspieler. In Ingolstadt ist er seit 2011/2012 als Musikalischer Leiter für zahlreiche Produktionen verantwortlich. Hofmann ist Künstlerischer Leiter der Konzertreihe „Kleine Hausmusik“ sowie Gründer und Leiter der Bürgerkapelle und des ersten Zugflötenorchesters.

Die nächste Vorstellung im freien Verkauf ist am 26. Dezember um 16 Uhr. Das Stück ist geeignet für Kinder ab sechs Jahren. (nr)

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