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16.05.2015

Radfahrer gehen neue Wege

Zeigten, dass sie komödiantisch gut drauf waren (von links) Carina Dick, Elena Faller und Margit Kugler.
Bild: Bauch

Komödiantisches und zünftige Musik

Der Radfahrverein Burgheim geht neue Wege, nämlich kulturelle, um das internationale Volksradfahren wieder attraktiver zu gestalten. Mit Musik und Sketchen ist er auf einem guten Weg und zeigte, was im Verein steckt. 200 Gäste erlebten die Veranstaltung mit Musik und Sketchen bei den Radlern mit.

Die Kartoffelhalle des Vereinswirtes „Kellerwirt“ wurde extra dafür hergerichtet, damit sich die Gäste des Vereins bestens amüsieren konnten. Die Erwartung war groß, weil sich ein Teil des Ensembles aus altgedienten Mitstreitern der legendären „Lachenden Burgheim“-Truppe noch einmal zusammentat. Die Unterallgäuer Band „ÖHA“, bestehend aus Sigi Weidenmann und seiner Frau Isabella, sowie seinem Bruder Rainer Weidenmann, sorgten mit bayerischer Musik und Instrumentalstücken für einen zünftigen Rahmen. Dazwischen gab es Einlagen in drei Akten vom Radfahrerverein.

Im ersten Teil ging es um das neue Einkaufsgebiet um den Netto- und den neuen Rewe-Markt, sowie um das Kaffee Klatsch und um das Gasthaus Brucklachner und das Wirtspaar Emmi und Stefan Brucklachner, der mit frischoperiertem Knie seine Küche nicht alleine lässt. Bei so viel Lokalkolorit hatten die Einheimischen viele Lacher parat.

Im zweiten Teil sorgten die Altstars vom „Lachendem Burgheim“, Anton Kugler, Roland Weigl und Margit Kugler, für wahre Begeisterungsstürme, wobei der Eindruck entstand, die Truppe habe nie aufgehört. Denn eine Pointe nach der anderen zündete. Sei es beim Thema frischer Wind in Burgheims Rathaus, sei es bei den drei Mesnerinnen in der Pfarreiengemeinschaft oder bei den Seitenhieben auf die ärztliche Versorgung in Burgheim. Die Bühnen-Akteure trafen jedes Mal den Nagel auf den Kopf – sehr zur Freude der Gäste. Dabei beleuchteten sie beispielsweise ganz genau das „Job Sharing“ bei den Mesnerinnen. „Die eine kann nicht, die andere mag nicht und dann bleibt immer noch eine die dem Herrn (hier Dekan Dippel) gehörig dient“.

Im letzten Teil ging es dann um spezielle Interna aus dem Vereinsleben der Radfahrer, die ebenfalls treffend waren und die Gäste begeisterten. Letztendlich war der Versuch gelungen, am Vorabend vor dem eigentlichem Höhepunkt, nämlich dem „Vatertags-Radeln“ etwas Besonderes zu zeigen und das Publikum auf das Beste zu unterhalten. Die „alten“ und „jungen“ Talente im Radfahrerverein waren erfrischend und zeigten die gute komödiantischen Vielfalt im Verein und die Musik tat ihr übriges dazu. Der Mut, etwas Neues zu wagen, hat sich gelohnt. Dem Publikum hat es gefallen.

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