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07.02.2018

Schule und Wirtschaft vernetzt

Edeka startet Bildungspartnerschaft

Direkt zum Start ins neue Jahr baut Edeka Südbayern sein Engagement für die berufliche Ausbildung junger Menschen weiter aus. Im Rahmen einer Bildungspartnerschaft mit der Wirtschaftsschule Ingolstadt möchte das Handelsunternehmen zur besseren Orientierung von Schülern bei der Berufswahl beitragen.

„Oft wissen die jungen Menschen nach dem Schulabschluss nicht, welcher Beruf wirklich zu ihnen passt und die Wahl wird zur Qual“, erklärt Claus Hollinger, Geschaftsführer der Edeka Südbayern. „Das wollen wir ändern.“ Bereits in der Vergangenheit hatte das Unternehmen daher mit der Wirtschaftsschule Ingolstadt unterschiedliche Bildungsprojekte umgesetzt. So informierte das Unternehmen unter anderem bei Berufswahltagen über die 24 unterschiedlichen Ausbildungsmöglichkeiten und Studiengange im Groß- und Einzelhandel, in der Produktion, der IT und der Logistik oder unterstützte die Einrichtung einer Leseecke mit dem Abonnement einer regionalen Tageszeitung. Daraus entstand schließlich die Idee, die Zusammenarbeit langfristig auszurichten und eine Bildungspartnerschaft einzugehen. Ziel ist es, den Schülern anhand von praktischen Modulen die Vielfalt an beruflichen Möglichkeiten näher zu bringen und ihnen so die Berufsorientierung und die Berufswahl zu erleichtern.

Gemeinsam wurde ein Bildungsplan aufgestellt, der konkrete Angebote für das Schuljahr vorsieht. So wird Edeka unter anderem Betriebsbesichtigungen und -praktika anbieten, auf Wunsch Bewerbertrainings für die Schüler durchführen oder diese bei fachspezifischen Hausarbeiten unterstützen. Zudem sollen Mitarbeiter im Unterricht als Experten aus der Praxis einer Handelsgesellschaft berichten und Auszubildende persönliche Einblicke in die Ausbildung bei Edeka gewähren. In der südbayerischen Regionalgesellschaft des Lebensmittelhändlers absolvieren derzeit alleine im Großhandel 86 junge Leute eine Ausbildung oder ein Duales Studium.

Wirtschaftsschule, aber auch die IHK-Geschäftsstelle Ingolstadt stehen hinter der Kooperation. Ohnehin fordert die IHK den Auf- und Ausbau von Bildungspartnerschaften in der Region. (nr)

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