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Neuburg an der Donau

17.11.2017

Sicher über die Donauwörther Straße

Diese beiden vorderen Parkplätze vor dem Kinderhort in der Oskar-Wittmann-Straße werden zur Kurzparkzone.
Bild: Devin Stark

Eine direkte Stadtbusanbindung des Neubaugebiets im Westen Neuburgswird es allerdings nicht geben. Das sind die Gründe dafür.

Die Stadt wächst, Baugebiete entstehen und Infrastrukturmaßnahmen werden beschlossen. Das ist geplant:

Neuburg-West Rund 50 neue Einfamilienhäuser, dazu dutzende Wohnungen in Mehrfamilienhäuser und ein Kindergarten, den 125 Mädchen und Buben besuchen – in Neuburgs Westen ist in den vergangenen zwei Jahren ein komplett neues Wohnviertel erwachsen. Jetzt muss die verkehrliche Infrastruktur folgen. Zwei Querungshilfen über die viel befahrene Donauwörther Straße sind inzwischen auf den Weg gebracht. Einmal oben, direkt an der Einfahrt ins Neubaugebiet, wird es eine Querung geben um künftig das sichere Wechseln der Straßenseiten zu ermöglichen. Zudem weiter unten, auf Höhe des neu entstehenden Supermarkts.

Eine Absage mussten allerdings die Stadtwerke einer direkten Stadtbusanbindung geben. Wenn die Buslinie 4 direkt in das Baugebiet einfahren würde, wären die Zeiten im Fahrplan nicht mehr einzuhalten. Auch der Umstieg auf die Linie 5 würde nicht mehr funktionieren. Und auch eine Wendemöglichkeit gibt es direkt im Wohngebiet nicht. Der Stadtbus fährt den Donauwörther Berg hinauf, wendet dann aber in der Parkbucht hinter der Tankstelle, um dann wieder zurück in die Stadt zu fahren. Und das wird auch in Zukunft so bleiben. „Die 200 Meter Fußweg zum Kindergarten sind vertretbar“, findet Oberbürgermeister Bernhard Gmehling. In der Bürgerversammlung vergangene Woche war das Thema Stadtbusanbindung an ihn herangetragen worden, so dass die Stadtwerke das Thema prüften.

Oskar-Wittmann-Straße Auf Antrag von Kindergartenreferent Matthias Enghuber entsteht vor dem Kinderhort des Vereins Frühförderung in der Oskar-Wittmann-Straße eine Kurzparkzone, das hat der Verkehrsausschuss beschlossen. Von Montag bis Freitag, jeweils von 12 bis 18 Uhr kann im Bereich von der Hofeinfahrt bis zur Ampel auf zwei Parkplätzen künftig nur noch eine halbe Stunde mit Parkscheibe geparkt werden. Dadurch soll Dauerparken verhindert und Eltern mit ihren Kindern ein sicheres Ein- und Aussteigen ermöglicht werden.

Monheimer Straße Um auf der Straße Platz zu gewinnen, wird das „Gehsteigparken“ auf der Monheimer Straße stadtauswärts bis zur Einmündung Buchdruckerwiesen verlängert. Auf einer Länge von 120 Metern sollen parkende Autos künftig 30 Zentimeter in den Gehsteig ragen und so den Verkehrsfluss erleichtern. Auf dem kombinierten Fuß- und Radweg „sollte immer noch genügend Platz für Radfahrer und Fußgänger bleiben“, sagte Oberbürgermeister Bernhard Gmehling. Verkehrsreferent Bernhard Pfahler sah das anders, er stimmte als einziger gegen den Vorschlag: „In diesem Fall sind mir Fußgänger und Radfahrer wichtiger.“ Das Ordnungsamt äußerte ebenfalls Bedenken. Es lägen mehrere Beschwerden vor, wonach sich Autofahrer nicht an die gekennzeichnete Parkflächenmarkierung hielten und den Weg behinderten.

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